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Interview mit Borislaw Bereza, Rechter Sektor: "Meiner Heimat nutzen"




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Interview mit Borislaw Bereza, Rechter Sektor: "Meiner Heimat nutzen"

Beitrag  Erpel am Fr 27 Feb 2015 - 22:17

...man beachte das Thema und wo es veröffentlicht wurde....

Jüdische Allgemeine schrieb:
Meiner Heimat nutzen

Borislaw Bereza ist Jude und einer der führenden Köpfe des Rechten Sektors

Zum Interview kommt Borislaw Bereza (40) in ein Café in der Nähe des ukrainischen Parlaments in Jeans und mit schwarzem Jackett. Am Revers trägt er einen Anstecker mit einer Dill-Pflanze und dem Wort »Ukrop«. Das Wort bedeutet »Dill« und ist neuerdings ein russisches Schimpfwort für Ukrainer. Und es ist der Name einer Gruppe von unabhängigen Abgeordneten, darunter Dmytro Jarosch, Chef des Rechten Sektors. Die Selbstbezeichnung zeugt von Humor.

Berezas Weg in den Rechten Sektor und die ukrainische Politik ist eng verbunden mit den Ereignissen, die sich dieser Tage jähren: das Blutbad auf dem Maidan und der Sturz des Präsidenten. 1974 in Kiew geboren, war Bereza nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion mit seinen Eltern nach Israel ausgewandert, aber schon 1993 kehrten sie zurück nach Kiew. »Israel gefällt mir, aber ich will meiner Heimat Nutzen bringen«, sagt er heute zur Erklärung.

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/21600
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Rechtsextreme einmal anders?

Beitrag  Uwe Kulick am Fr 27 Feb 2015 - 23:41

Jerusalem Post: Russische Propaganda gaukelt möglicherweise Antisemitismus des "Rechten Sektor" vor.

http://www.jpost.com/Diaspora/Russian-media-possibly-using-fake-anti-Semitism-reports-as-wartime-propaganda-378664


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Re: Interview mit Borislaw Bereza, Rechter Sektor: "Meiner Heimat nutzen"

Beitrag  Oldtrotter am Sa 28 Feb 2015 - 7:49

Lasst Euch die Bezeichnung "Rechter Sektor" erst mal richtig übersetzen, dann werdet Ihr mit Erstaunen feststellen, dass Ihr alle mal wieder einer beständigen "Vorverurteilung" aufgesessen seid. Wie wäre es denn mit der richtigen deutschen Übersetzung "Gerechter Sektor"? Fragt jetzt bitte nicht die nur russisch sprechenden Personen sondern die ukrainischen LehrerInnen, Eure ukrainischen Frauen oder falls es noch irgendwie zumutbar ist einen Spezialisten für slavische Sprachen. Man muss nicht alles nachplappern und die Ukrainer halten schon lange ihren Mund, denn mit soviel "Unverstand" braucht man auch nicht zu kommunizieren. Ein schönes Wochenende. Oldtrotter

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Re: Interview mit Borislaw Bereza, Rechter Sektor: "Meiner Heimat nutzen"

Beitrag  Umnichka am Sa 28 Feb 2015 - 12:28

@Oldtrotter schrieb:Lasst Euch die Bezeichnung "Rechter Sektor" erst mal richtig übersetzen, dann werdet Ihr mit Erstaunen feststellen, dass Ihr alle mal wieder einer beständigen "Vorverurteilung" aufgesessen seid. Wie wäre es denn mit der richtigen deutschen Übersetzung "Gerechter Sektor"? Fragt jetzt bitte nicht die nur russisch sprechenden Personen sondern die ukrainischen LehrerInnen, Eure ukrainischen Frauen oder falls es noch irgendwie zumutbar ist einen Spezialisten für slavische Sprachen. Man muss nicht alles nachplappern und die Ukrainer halten schon lange ihren Mund, denn mit soviel "Unverstand" braucht man auch nicht zu kommunizieren. Ein schönes Wochenende. Oldtrotter
Aber das überfordert leider die Intelligenz, der Linken-Spinner,Verschwörungstheoretiker und anderen Trittbrettfahrern hierzulande, deutlich Wink

Generell: Darf man auch nicht vergessen, das sich "Rechtsextremismus"(wenn man es denn so nennen kann), in der Ukraine von dem in Deutschland oder RuSSland grundlegend unterscheidet und sich nicht gegen Ausländer, oder Juden richtet Wink Das aber nur mal so nebenbei!

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Re: Interview mit Borislaw Bereza, Rechter Sektor: "Meiner Heimat nutzen"

Beitrag  Uwe Kulick am Sa 28 Feb 2015 - 13:00

@Umnichka schrieb:
Generell: Darf man auch nicht vergessen, das sich "Rechtsextremismus"(wenn man es denn so nennen kann), in der Ukraine von dem in Deutschland oder RuSSland grundlegend unterscheidet und sich nicht gegen Ausländer, oder Juden richtet Wink Das aber nur mal so nebenbei!
So ganz nebenbei ist hier der "Rechte Sektor" das Thema. Es gibt da noch eine andere politische Partei "Swoboda", deren unangefochtener Führer höchstselbst durch sein Reden mitverantwortlich dafür ist, dass ukrainische Rechstsextremisten doch als Antisemiten und "Banderisten" als Nazis angesehen werden. Die Partei hat auch keine jüdischen Verteidiger, im Gegenteil: "Im Mai 2013 stufte der Jüdische Weltkongress Swoboda als neonazistisch ein und forderte ein Verbot der Partei" [Wikipedia]

siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Oleh_Tjahnybok

Nicht nur der, auch andere Abgeordnete der "Swobods" machten deutlich, Antidemokraten nach Nazi-Art zu sein:

"Am Abend des 18. März 2014 drang eine Gruppe von Parlamentsabgeordneten und Unterstützern der „Swoboda“ unter Führung von Ihor Miroschnytschenko (er ist stellvertretender Vorsitzender des „Ukrainischen Komitees für Meinungsfreiheit“) in das Kiewer Büro des Chefs des staatlichen Fernsehsenders Natsionalna Telekompanija Ukraïny, Olexandr Pantelejmonow, ein und zwang ihn mit Drohungen und Remplern, eine Kündigungserklärung zu unterschreiben."

Davon hat der Täter selbst ein Video drehen lassen. Das hat nöglicherweise Wähler abgeschreckt: Vor der Wahl stellte die Swoboda noch 4 Minister. Nach der Wahl nur noch 6 Oppositionsabgeordnete!

Der "Rechte Sektor" wurde vom Wähler auch nicht mehr als so "gerecht" empfunden.  Möglicherweise wegen der umstrittenen Rolle bei Vorgängen in Odessa? Statt in der Regierungskoalition sind sie jetzt mit nur noch einem Abgeordneten vertreten.[/quote]


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Re: Interview mit Borislaw Bereza, Rechter Sektor: "Meiner Heimat nutzen"

Beitrag  Umnichka am Sa 28 Feb 2015 - 13:18

Ich hatte aber nicht über die Swoboda, sondern nur über den generellen Unterschied des Rechtsextremismus in der UA und RuSSland geschrieben! Wink

Und dieses damalige Video(ich erinnere mich noch gut daran) und auch andere Aktionen rein zufällig zu der Zeit letztes Jahr, waren so dämlich, das nicht wenige davon ausgehen, das auch dahinter eine andere Seite(oder sollte ich lieber "Land" schreiben hmm ) um eine Legitimation für "bestimmte Vorgänge im Süden der Ukraine zu erwirken, steckt Wink

Das der Pravy Sektor irgendetwas mit "Odessa" zu tun hatte, wird höchstens noch von der Russenpropaganda behauptet! Denn da gibt es ja mittlerweile auch schon genügend andere Berichte darüber!


Zuletzt von Umnichka am Sa 28 Feb 2015 - 13:34 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Rechschreibung, nicht immer einfach:))

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Re: Interview mit Borislaw Bereza, Rechter Sektor: "Meiner Heimat nutzen"

Beitrag  telzer am Sa 28 Feb 2015 - 13:31

Wenn meine Ira mir das richtig erklärt hat, ich geh mal davon aus .
Kommt der Bergriff des "Rechten Sektor" eigentlich aus der Maidanbewegung
- die waren auf der Rechten Seite vom Maidan .....

Aber laß mich gerne korrigieren hmm

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Re: Interview mit Borislaw Bereza, Rechter Sektor: "Meiner Heimat nutzen"

Beitrag  Oldtrotter am Sa 28 Feb 2015 - 13:49

Deine Ira hat es Dir richtig erklärt, sie waren auf ukrainisch richtig betont und ausgesprochen auf der gerechten, also der "rechten" Seite, hier "Sektor" genannt. Ich habe mir das von einer Pädagogin für ukrainische Sprache und Literatur erklären lassen! Im slavischen Sprachgebrauch kommt es sehr wohl auf die Wortendung und die dazu passende Betonung (Aussprache) an. Es geht hier nicht um die Ortsbestimmung "rechts" sondern um das Hauptwort "Recht"!

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Re: Interview mit Borislaw Bereza, Rechter Sektor: "Meiner Heimat nutzen"

Beitrag  Umnichka am Mi 29 Apr 2015 - 20:06

Sowas kommt dann dabei heraus, wenn man sich zu viel bei Sputnik.de und Konsorten rumtreibt Wink
@Uwe Kulick schrieb:
So ganz nebenbei ist hier der "Rechte Sektor" das Thema. Es gibt da noch eine andere politische Partei "Swoboda", deren unangefochtener Führer höchstselbst durch sein Reden mitverantwortlich dafür ist, dass ukrainische Rechstsextremisten doch als Antisemiten und "Banderisten" als Nazis angesehen werden. Die Partei hat auch keine jüdischen Verteidiger, im Gegenteil: "Im Mai 2013 stufte der Jüdische Weltkongress Swoboda als neonazistisch ein und forderte ein Verbot der Partei"



Deutung des Ukraine-Konfliktes

Auswärtiges/Antwort - 28.04.2015

Berlin: (hib/AHE) Die Bundesregierung schätzt die ukrainische Partei „Swoboda“ nicht als „faschistisch und antisemitisch“ ein und verweist auf entsprechende Aussagen von Vertretern jüdischer Organisationen. Auch aus dem Programm der „Radikalen Partei“ lasse sich nicht ableiten, dass diese als rechtsextrem einzustufen wäre, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (18/4568) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/4275), die sich unter anderem nach der Beteiligung „extrem rechter“ Kräfte an der Übergangsregierung nach dem Sturz des Präsidenten Viktor Janukowitsch und nach dem Ablauf der Zusammenstöße rund um die Maidan-Proteste im Februar 2014 erkundigt hatte.

Die Bundesregierung schreibt in diesem Zusammenhang von einem Protestmarsch zum Parlament am 18. Februar 2014, bei dem es zu gewaltsamen Zusammenstößen mit den Ordnungskräften gekommen sei. „Dabei wurde auch die nahe gelegene Parteizentrale der Partei der Regionen mit Brandsätzen angegriffen.“ Im weiteren Verlauf sei es nach Zurückdrängung der Demonstranten auf den Unabhängigkeitsplatz zu weiteren Gewaltakten gekommen, darunter insbesondere dem Brand im Gewerkschaftshaus und den Schüssen auf Demonstranten in der Instytutska-Straße mit vielen Todesopfern.

Die Untersuchungen der ukrainischen Strafverfolgungsbehörden zum Schusswaffengebrauch würden noch andauern. Der Grund für die Flucht Janukowitschs „dürfte nach Einschätzung der Bundesregierung vor allem die Angst davor gewesen sein, für die durch die Sicherheitskräfte auf dem Maidan begangenen Verbrechen sowie Korruptionsdelikte strafrechtlich zur Verantwortung gezogen zu werden“. Die Umstände, unter denen Janukowitsch in der Nacht vom 21. auf den 22. Februar 2014 Kiew verließ sowie sein sein Verhalten danach „lassen aus Sicht der Bundesregierung die Entscheidung des ukrainischen Parlaments, er habe sich seinen Amtspflichten entzogen und übe das Amt nicht weiter aus, als berechtigt erscheinen“.

https://www.bundestag.de/presse/hib/2015_04/-/371952

Auch der Plan der linken Russenpartei ( Grinsen ), ist da wohl nicht so ganz aufgegangen... brav

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Re: Interview mit Borislaw Bereza, Rechter Sektor: "Meiner Heimat nutzen"

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