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Schlimm! Russische Verleumdungskampagne gegen Deutsch-Ukrainerin!




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Schlimm! Russische Verleumdungskampagne gegen Deutsch-Ukrainerin!

Beitrag  Festus am Di 22 Jul 2014 - 12:11

Verleumdung im Netz

Deutsch-Ukrainerin für Propaganda instrumentalisiert

Olga Wieber im Gespräch mit Tobias Armbrüster

Die Deutsch-Ukrainerin Olga Wieber sieht sich als Opfer einer Verleumdungskampagne aus Russland.
Im Deutschlandfunk erzählte sie, wie russische Aktivisten falsche Informationen über sie verbreitet hätten.
Das Ziel sei es, Deutschland und Europa zu diskreditieren. Es handle sich um ein ganzes logistisches System.


Zuerst im Internet und dann auch im staatlichen russischen Fernsehen wurde eine Geschichte über Olga Wieber verbreitet, nach der sie an internationalem Organhandel beteiligt sei. Ihr sei vorgeworfen worden, als Ärztin - die sie nicht ist - Aufträge an ukrainische Politiker zu geben, damit diese Organe von lebenden Soldaten entnehmen sollen. Auftraggeber sei die deutsche Ärzteschaft, die damit in Verruf gebracht werde - zusammen mit der Bundesregierung, denn - so werde suggeriert - so etwas könne nur mit deutscher Unterstützung gelingen. Ziel ist es laut Wieber, europäische Werte zu diskreditieren.

Durch die Aktion ist Olga Wieber zur weltweiten Hass-Figur geworden. Sie sei bedroht worden, auch mit dem Tod, ihre Freunde seien angeschrieben worden, im Internet werde diskutiert und die Texte in viele Sprachen übersetzt. Es gebe Links auf ihr Profil im Internet, unter anderem bei Facebook.

Die Vorwürfe wies Wieber entschieden zurück. Sie sei noch nicht einmal Ärztin, dafür aber Deutsche mit ukrainischen Wurzeln. Die Aktivisten hätten jemanden gebraucht, der aus Deutschland komme, aber noch mit der Ukraine zu tun habe. "Mein Profil hat vielleicht gepasst."

Das Interview in voller Länge:

Tobias Armbrüster: Der Konflikt um die Ukraine ist immer auch ein Konflikt um die Deutungshoheit, ein Kampf um die öffentliche Wahrnehmung. Wir haben hier im Deutschlandfunk schon mehrfach darüber berichtet, dass vor allem die russische Seite diesen Feldzug sehr geschickt führt, auch im Internet, mit Bloggern und Netzaktivisten, die die Ansichten des Kreml auch noch im hintersten Winkel des World Wide Web verbreiten. Dass dabei auch völlig Unbeteiligte schnell in Schwierigkeiten geraten, das zeigt der Fall einer Frau im badischen Waldkirch. Die Deutsch-Ukrainerin Olga Wieber ist von einem Tag auf den anderen zu einer weltweiten, kann man sagen, Hassfigur geworden, ohne dass sie wusste warum. Sie ist jetzt bei uns am Telefon. Schönen guten Morgen, Frau Wieber!

Olga Wieber: Guten Morgen.

Armbrüster: Frau Wieber, was genau ist Ihnen passiert?

Wieber: Im Internet wurde eine Geschichte verbreitet und dann auch im staatlichen russischen Fernsehen, als ob ich eine Beteiligte in einem illegalen Organhandel bin, und diese Geschichte wurde mit meinem Namen verbunden und auch ein Link gesetzt auf meine persönliche Seite.

Armbrüster: Was genau wird Ihnen da vorgeworfen?

Wieber: Mir wird vorgeworfen, dass ich eine Beteiligte bin, die Aufträge abgibt an die ukrainischen Politiker. Einer von denen ist der Rechtsanwalt von Julia Timoschenko, einer ist Kommandeur eines Bataillons im Donbass. Und das ist so, als ob ich eine Bestellung mache für die Organe und sage, die Organe sollen frisch sein, das heißt von lebenden Soldaten entnommen werden.

Armbrüster: Und was genau ist Ihnen nach diesen Äußerungen im Internet passiert?

Wieber: Ich wurde attackiert von allen Seiten, von speziellen Kommentatoren. Die haben mich beschimpft, mir gedroht. Sie haben mir geschrieben, wir wissen, wo Du wohnst, wir kommen, Du bist Faschistin und so weiter. Meine Freunde aus meinen Kontakten wurden auch angeschrieben und man hat versucht, auch denen Zweifel einzubringen, was für eine Freundin habt ihr, und so weiter. Im Internet wird überall diskutiert und diese Geschichte wird verbreitet im ganzen Netz und übersetzt in viele, viele Sprachen.

Armbrüster: Wie haben Sie das gemerkt, Frau Wieber? Sie haben mir im Vorgespräch erzählt, dass da Ihr Postfach auf einmal regelrecht übergequollen ist.

Wieber: Nein, umgekehrt. Niemand hat meine Seite gehackt. Es war so: Man hat einfach Links gemacht auf mein Profil im Internet, und mein Profil ist ganz normal wie von hundert Millionen Menschen in dieser Welt in Facebook und es gibt so eine Seite im russischen Facebook, und das hat gereicht, einfach einen Link zu machen auf mein Profil, und ich wurde deswegen attackiert.

"Das hat mit der Wirklichkeit gar nichts zu tun"

Armbrüster: Jetzt lautet der Vorwurf, wenn ich Sie richtig verstehe, Sie arbeiten zusammen mit einem ukrainischen Politiker und fädeln mit dem einen illegalen Organhandel ein. Hatten Sie jemals in Ihrem Leben etwas mit Organtransplantationen zu tun?

Wieber: Nein, gar nicht. Ich komme überhaupt nicht aus diesem Bereich. Ich habe auch keine Medizin studiert. Ich bin auch keine Ärztin, was in dieser Geschichte behauptet wird, oder Chirurgin. Das hat mit der Wirklichkeit gar nichts zu tun und meine Person ist überhaupt falsch für diese Sachen ausgewählt worden.

Armbrüster: Was glauben Sie denn, wie die Leute hinter dieser Netzattacke auf Sie gekommen sind?

Wieber: Ich glaube, sie sind auf mich gekommen, weil ich Deutsche bin. Ich habe Wurzeln in der Ukraine, komme aus der Ukraine, und sie haben so eine Person gebraucht, die von deutschen Ärzten quasi kommt, aber mit der Ukraine noch etwas zu tun hat. Mein Profil hat vielleicht gepasst.

Armbrüster: Und was sind das jetzt für Drohungen, die Sie zu hören bekommen?

Wieber: Ich habe auch Drohungen von Menschen bekommen, die in Deutschland leben und im russischsprachigen Internet sich befinden, dass sie wirklich dann irgendwie zu mir kommen, mich töten, oder Beschimpfungen. Aber was mich so wütend macht ist nicht nur mein persönlicher Fall, sondern auch, dass im russischen staatlichen Fernsehen die deutsche Ärzteschaft als Auftraggeber für Mörder dargestellt wird, und man bringt damit nicht nur mich und die deutschen Ärzte, sondern ganz Deutschland mit seiner Regierung in Verruf. Genauer wurde berichtet, es handelte sich um ein ganzes logistisches System, und die Kommentatoren schreiben jetzt überall, das kann nur passieren, wenn es von Deutschland komplette Unterstützung gibt. Das macht mich auch wütend.

Armbrüster: Wenn Sie jetzt so plötzlich im Zentrum einer solchen Verleumdungskampagne stehen, was sind denn Ihre eigenen Erkenntnisse? Gibt es da irgendeinen Weg, wieder herauszukommen? Gibt es irgendjemand, der Ihnen da schützend zur Seite stehen kann, oder diese Vorwürfe quasi rückgängig machen kann?

Wieber: Ja. Ich glaube, der einzige Weg ist die Konsolidierung von der Gesellschaft. Ich muss sagen, ich habe unglaublich viele Freunde jetzt bekommen während dieser Zeit, weil die Leute verstehen, was passiert. Alle verstehen, dass die Propaganda zum Ziel hat, Europa, europäische Politik und Werte, europäische Regierungen zu diskreditieren, und man muss zusammenhalten und diese Fakes nicht so ernst nehmen und eventuell noch dagegen was machen.

"Mein Leben hat sich schon verändert"

Armbrüster: Hat sich Ihr Leben durch diese Kampagne verändert?

Wieber: Ja, mein Leben hat sich schon verändert. Ich führe ein ganz normales Leben natürlich, weil ich muss für mein Brot arbeiten. Aber ich bin jetzt in die Öffentlichkeit gegangen und viele Leute schreiben mich an. Es gibt sogar einige, die einfach auf ihrer Webseite irgendwelche Beiträge, ganz gute Beiträge über die Situation lassen und versuchen, mit mir in Kontakt zu kommen, und ihre Hilfe anbieten, und ich glaube, dass sich rund um mich konsolidiert meine Umgebung und auch viele andere Leute überall in der Welt, von Amerika bis Europa, Ukraine, Russland und so weiter.

Armbrüster: Haben sie Kontakt aufgenommen oder Zuschriften von Leuten bekommen, denen Ähnliches passiert ist?

Wieber: Nein. Mein Fall ist interessant dadurch, dass ich jetzt die erste Person bin, die plötzlich mit der Geschichte verbunden wurde. So wie ich das gesehen habe, hat man bis jetzt immer Fakes gemacht, die man nicht prüfen kann. In meinem Fall war ich die echte Person und ich glaube, das war entweder nicht so durchgedacht, oder man hat erwartet, dass ich mich verstecke in diesem Fall, und dann geht die Geschichte auch in die Richtung, dass die Person es nicht mehr gibt, oder sie sich versteckt hat. Aber ich habe mich ein bisschen anders benommen in diesem Fall.

Armbrüster: Indem Sie damit ganz offensiv an die Öffentlichkeit gehen?

Wieber: Ja. Ich gehe in die Öffentlichkeit, weil mir war es schon bewusst, dass es so etwas gibt, zum Beispiel auch in meinem privaten Leben. Ich habe immer meinen Eltern zum Beispiel verboten, das russische Fernsehen anzuschauen, weil man merkt bei älteren Leuten von dieser älteren Generation, die nur Russisch verstehen und nicht so gerne deutsche Nachrichten schauen, die Leute werden einfach umprogrammiert von dieser Propaganda und dann leben sie in einer anderen Realität. Davon berichten auch viele zum Beispiel ehemalige Schüler von meinem Ehemann, die auch russische oder ukrainische Wurzeln haben und über ihre Eltern schreiben, sie können nicht mehr sprechen, sie leben in einer anderen Welt.

Armbrüster: ..., sagt Olga Wieber. Sie ist Vorstandsassistentin im badischen Waldkirch und im Internet zu einer Zielscheibe von russischen Netzaktivisten geworden, völlig unerwartet und auch unberechtigt. Frau Wieber, vielen Dank, dass Sie uns heute Morgen hier Ihre Erfahrungen geschildert haben. Einen schönen Tag noch.

Wieber: Vielen Dank! Danke, Ihnen auch.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/verleumdung-im-netz-deutsch-ukrainerin-fuer-propaganda.694.de.html?dram:article_id=292412

Und das mit Hilfe dieser sogenannten "Rußland-"Deutsche" - oh, wie seid ihr mutig, eine Frau dermaßen fertig zu machen - echte Rossija-Helden!  zum kotzen!  zum kotzen!  zum kotzen!


Weitere Artikel zum Thema:

http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/und-schon-bist-du-eine-kaltbluetige-organhaendlerin--87630643.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/angeblicher-organhandel-russische-propaganda-gegen-deutsch-ukrainerin-a-980304.html
Zitat daraus:

Die Kommentare über Olga Wieber sind heftig, weit unter der Gürtellinie, sehr weit.
In der Hölle möge sie verbrennen, schreiben die einen. An einen Panzer gebunden und zerrissen werden, schreibt ein anderer. Sie, das "stinkende Biest", die "faschistische Schlampe".

Jetzt sollte eigentlich der letzte Gutmensch merken, was da los ist!!


Zuletzt von Festus am Di 22 Jul 2014 - 14:51 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet


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Re: Schlimm! Russische Verleumdungskampagne gegen Deutsch-Ukrainerin!

Beitrag  Festus am Di 22 Jul 2014 - 14:14

Und so etwas kommt dann dabei heraus:

Montag, 07 Juli 2014  04:51

Russische Medien enthüllen neue Informationen über Organhandel in der Ukraine

Moskau (IRIB/IRNA) - Laut russischen Medien hat es sich infolge der geknackten Internet-Korrespondenz des ehemaligen Anwaltes von Julia Timoschenko herausgestellt, dass dieser am Handel mit den Organen, die bei den in den südlichen und östlichen Gebieten der Ukraine festgenommenen Personen entnommen wurden, scheinbar beteiligt ist.

Wie das Zweite Russisches Fernsehen am Sonntag behauptete, stand Sergej Wlassenko mit der deutschen Ärztin Olga Wieber über die Lieferungen der Organe als Austausch für die materiell-technische Versorgung im Briefwechsel. Die Korrespondenz zwischen Wieber und Wlassenko soll von einer ukrainischen Gruppe mit dem Namen CyberBerkut *) geknackt worden sein. “Die Ware”, wie die Organe in der Korrespondenz genannt werden, hat Wlassenko der Kommandeur des Säuberungsbataillons „Donbass“ Semjon Sementschenko geliefert.

Im Süden und Osten der Ukraine herrschen seit dem Sturz von Präsident Janukowitsch zu Beginn des Jahres Unruhen.  

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/262939-russische-medien-enth%C3%BCllen-neue-informationen-%C3%BCber-organhandel-in-der-ukraine


*) Apropos "CyberBerkut": Da frage ich mich (und nicht nur ich), warum wird im "Ukrainer Forum" ein Mitglied mit dieser Bezeichnung überhaupt geduldet, angesichts der Verbrechen der 'Berkut-Einheiten'! Uffpasse!

http://ukrainer-forum.com/index.php/forum/profil/634-cyberberkut


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Re: Schlimm! Russische Verleumdungskampagne gegen Deutsch-Ukrainerin!

Beitrag  Umnichka am Di 22 Jul 2014 - 15:12

@Festus schrieb:

*) Apropos "CyberBerkut": Da frage ich mich (und nicht nur ich), warum wird im "Ukrainer Forum" ein Mitglied mit dieser Bezeichnung überhaupt geduldet, angesichts der Verbrechen der 'Berkut-Einheiten'! Uffpasse!

http://ukrainer-forum.com/index.php/forum/profil/634-cyberberkut

Sorry für Offtopic: Genauer äussere ich mich dazu nicht, sonst geht das rumgeheule wieder los, von wegen pöses pöses Lästerforum Smile 
Allerdings hatten wir hier auch schonmal einen ähnlichen User,nannte sich CyberGhost! User wurde mittlerweile gelöscht, IP habe ich nicht ,da der nichts geschrieben hatte! Allerdings schrieb der mir zwischendurch mal eine PN auf deutsch(!), von wegen " werde mal bestimmte Leute hier drauf aufmerksam machen"! Doch dann kam der kurzzeitige Forenwechsel dazwischen, war ihm wohl zu viel Chaos :mr green:

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Re: Schlimm! Russische Verleumdungskampagne gegen Deutsch-Ukrainerin!

Beitrag  Festus am Di 22 Jul 2014 - 17:07

[...]"werde mal bestimmte Leute hier drauf aufmerksam machen"!

Na und? Soll er doch, dieses geistige halbe Hähnchen!

Man darf sich von solchen Leuten nicht einschüchtern lassen oder sie, das ist genauso schlimm, in den Foren und Kommentarbereichen lange gewähren lassen, so nach dem Motto:
"Der Klügere gibt nach!"

Das ist grundfalsch, denn die Erfahrung lehrt: Wenn die Klügeren stets nachgeben, dann gewinnen die Dummen!
Daran ist schon so manches, einstmals gutes, Forum kaputt gegangen...

Hugh!

PS: Ich überlege, Olga Wieber einzuladen, hier im Board mitzumachen, wenn sie das denn möchte.


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Re: Schlimm! Russische Verleumdungskampagne gegen Deutsch-Ukrainerin!

Beitrag  Umnichka am Di 22 Jul 2014 - 17:21

Das kennt man ja aus dem real-life,das man mit dem "der klügere gibt nach" nicht besonders weit kommt Smile
Ich hatte dem damals geantwortet , das sie nicht vergessen sollen sich zu registrieren Very Happy Ich weis aber aus erster Hand,das sich dieser User dann in einem anderen Forum registriert hatte,in dem du auch mal Admin warst ; )))) Wie gesagt,der kurzzeitige Forenwechsel scheint Verwirrung gestiftet zu haben, wie man auch immer noch in den Beiträgen manch anderer Foren lesen kann Smile
@Festus schrieb:

PS: Ich überlege, Olga Wieber einzuladen, hier im Board mitzumachen, wenn sie das denn möchte.

Warum nicht!? Nicht das sie noch Hilfe im Nr1 "Ukraine"Forum der Google-Suche finden will und dort den nächsten Schock bekommt ....

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Re: Schlimm! Russische Verleumdungskampagne gegen Deutsch-Ukrainerin!

Beitrag  Umnichka am Fr 25 Jul 2014 - 13:13


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Re: Schlimm! Russische Verleumdungskampagne gegen Deutsch-Ukrainerin!

Beitrag  Umnichka am So 27 Jul 2014 - 23:40


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Voraussichtlich neuer Beitrag

Beitrag  Vernadskogo103 am Mo 28 Jul 2014 - 18:13

Ein Bericht über diesen Fall der russischen Propaganda gegen die Ukraine und gegen Deutschland kommt voraussichtlich heute Abend (28.07.14)
in Landesschau Aktuell um 21:45 Uhr im SWR-Fernsehen (3. Programm).
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Re: Schlimm! Russische Verleumdungskampagne gegen Deutsch-Ukrainerin!

Beitrag  Umnichka am Do 14 Aug 2014 - 12:10

Hass aus dem Netz: Südbadenerin gerät in Ukraine-Propagandakrieg
Die Attacken kommen aus dem Internet. Die gebürtige Ukrainerin Olga Wieber aus Südbaden wird als üble Organhändlerin beschimpft, die vom Krieg in ihrer Heimat profitiere. Seither wird sie hundertfach bedroht.

Die Nachrichten auf dem Bildschirm sprechen ihre eigene Sprache. "Ich verfluche dich zum jähen Tod!" "Missgeburt!" "Wir treffen uns!" "Warte auf meinen Besuch! Tod!" Olga Wieber (45) sitzt mit entsetztem Gesichtsausdruck auf dem Sofa ihres Hauses in Waldkirch im Breisgau und schüttelt den Kopf. Bis vor wenigen Wochen verlief ihr Leben in geordneten Bahnen, an der Seite ihres Mannes Harald, mit ihrem Sohn. Dann tauchte ihr Name in den sozialen Netzwerken im Zusammenhang mit organisiertem Organhandel aus der Ukraine auf. Seither ist nichts mehr normal. Sie ist mitten hineingeraten in den Propagandakrieg um die Kämpfe in ihrer früheren Heimat Ukraine, ohne eigenes Zutun, wie sie immer wieder versichert.

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Hass-aus-dem-Netz-Suedbadenerin-geraet-in-Ukraine-Propagandakrieg;art4319,2748534

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Re: Schlimm! Russische Verleumdungskampagne gegen Deutsch-Ukrainerin!

Beitrag  Umnichka am Do 14 Aug 2014 - 14:09

Hier mal das öffentliche Statement der Betroffenen, welches ich zur Veröffentlichung erhalten habe(Emailadressen entfernt!) :

Seite1:
 
Seite1:
Bedrohung unserer Familie
Info für unsere Freunde, Kollegen und Bekannten (aktualisiert am 20.07.2014)
Olga Wieber ist seit Samstag, den 05.07.2014, über die Medien (Internet und russisches
staatliches Fernsehen) heftigen Verleumdungen ausgesetzt und sie und wir als Familie
werden über das Internet massiv bedroht.
Was ist passiert?
Olga - gebürtige Ukrainerin - hat ein Profil auf odnoklassniki.ru , eine Art russisches Facebook. Dort hält sie
Kontakte zur alten Heimat und zu Freunden in der Ukraine und Russland. Bis Februar dieses Jahres arbeitete sie
bei einem Medizintechnikunternehmen als Produkt- und Marketingmanagerin. Daher war sie auch mehrmals bei
Operationen anwesend und hat unter anderem Fotos auf ihrer Webseite ausgestellt, die sie im OP-Saal in OPKleidung
zeigen. Derzeit arbeitet Olga bei einer Firma, die Bauprojekte führt, also überhaupt nicht im
Medizinbereich.
Normalerweise kommen etwa 20 Besucher pro Woche auf ihre Seite, am Samstag (5. 7.2014) aber gab es
plötzlich Tausende Besucher und sie wird seither beleidigt, beschimpft und bedroht. Die Drohungen schließen
auch die Familie mit ein. Die Besucherfrequenz der Seite bleibt auch jetzt noch sehr hoch.
Auf der Nachrichtenseite „Voice of Sevastopol“ - Sewastopol ist der Heimathafen der russischen
Schwarzmeerflotte auf der Krim - wurde behauptet, dass der Anwalt Wlassenko der ehemaligen ukrainischen
Ministerpräsidentin Julia Timoschenko mit der deutschen Chirurgin Olga Wieber aus Waldkirch einen Handel
mit menschlichen Organen von Toten oder schwerverletzten ukrainischen Soldaten in der Vergangenheit
betrieben hätte und dass sie jetzt weitere Bestellungen aufgegeben hätte (5 Herzen, 12 Nieren, 3 Leber, 3
Bauchspeicheldrüsen, 1 Lunge). Auch involviert in diesen Handel sei Semjon Sementschenko, der Kommandant
des Bataillon Donbas, das derzeit an den Kämpfen in der Ostukraine beteiligt ist.
Als “Beweis” werden - in Wirklichkeit völlig frei erfundene - Auszüge aus mehreren Chats veröffentlicht, die
angeblich die ukrainischen „Cyberberkut“ auf der Facebook-Seite des Anwalts Wlassenko gehackt hat (Berkut
war eine dem ukrainischen Innenministerium unterstellte Spezialeinheit der Miliz, die während der Maidan-
Unruhen auch im Westen zu zweifelhafter Bekanntheit gekommen war und mittlerweile aufgelöst ist). Auf Olgas
Website wurde in diesem Nachrichtenportal und weiteren Portalen Links gesetzt (durch Verlinkung steigt das
Ranking in Google, und wenn man im russischen Google Olga Wieber sucht, erhält man sofort Hinweise auf
Organhandel).
Ab Samstag (5.7.) hat das russische staatliche Fernsehen - bei uns wären das ungefähr die ARD und ZDF in
Personalunion - im Kanal 24 diese Meldung in den Nachrichten stündlich verbreitet (“im Internet wird diskutiert
...”) und auch die deutsche Ärztin Olga Wieber aus Waldkirch genannt und im Hintergrund Auszüge aus dem
erfundenen Chat gezeigt, Freunde sagen z. T. auch mit Bildern aus Olgas Website. In einer Art Wochenschau
wurde am Sonntag (6.7.) die Nachricht vom in Russland sehr bekannten Journalisten Dmitri Kisseljow
(http://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Konstantinowitsch_Kisseljow ) als sehr glaubwürdig bestätigt, da
Deutschland sie nicht widerlegt habe.---

Seite 2:
 
 Die Folgen
Die Art der Berichterstattung ist wirklich hart und hat bei den russischsprachigen Fernsehzuschauern und Lesern
des Nachrichtenportals zu durchaus nachvollziehbaren, heftigen Emotionen gegen Deutschland und seine Ärzte,
gegen die Ukraine und insbesondere gegen Olga geführt, die sich im Internet in Falschbehauptungen (z. B. Olga
arbeite als Ärztin in Freiburg, da gäbe es ein Transplantationszentrum), schwersten Beleidigungen und
Drohungen äußern, auch von russischsprachigen Menschen, die in Deutschland leben. Von Freunden und
Bekannten erhalten wir viel moralische Unterstützung.
Unsere Bewertung
Olga ist keine Ärztin, war und ist an keiner Klinik tätig und hat nie irgendetwas mit einem Organhandel zu tun
gehabt.
Sie ist wahrscheinlich das eher zufällige Opfer der russischen Propaganda geworden. Man brauchte jemanden,
der in Verbindung mit Operationen in Deutschland gebracht werden konnte, Kontakte in die Ukraine und eine
angreifbare Website hatte. Dabei nimmt man keinerlei Rücksicht auf Persönlichkeitsrechte und initiiert
schwerste Rufschädigungen. Die dahinter liegende Absicht ist, in Russland Emotionen gegen die Ukraine, gegen
deutsche Ärzte und gegen Deutschland zu schüren. Der Umfang der Angriffe, die hohe Zahl gleichzeitiger und
inhaltsgleicher Postings legen nahe, dass das Vorgehen von einer Organisation gesteuert ist.
Wie wir uns wehren
 Wir haben bei der Polizei Anzeige erstattet.
 Wir informieren unser persönliches und berufliches Umfeld.
 Wir haben die deutsche Botschaft in Moskau informiert und sie gebeten, auf eine Richtigstellung in den
russischen Nachrichten zu drängen.
 Wir haben Kontakt zu verschiedenen Medien aufgenommen und diese informiert.
 Wir haben verschiedene Politiker in dieser Sache kontaktiert.
 Wir versuchen, über die sozialen Netzwerke mit Hilfe von Freunden, Bekannten und Unterstützern im
Netz gegen die Falschmeldungen vorzugehen.
 Wir planen, juristisch gegen die Anschuldigungen vorzugehen.
 Wir haben die Bundesärztekammer informiert, da mit diesen international verbreiteten
Falschmeldungen auch den deutschen Ärzten weltweit ein schwerer Imageschaden zugefügt wird.
 Im Rahmen des Schulfests des GGE am 25.07.2014 werden wir interessierte Eltern und Schüler darüber
informieren.
Wie Ihr uns helfen könnt / Wie Sie uns helfen können
Wir glauben, dass wir einem solchen Shitstorm nur begegnen können, in dem wir mit diesen Angriffen offen
umgehen und unser persönliches und berufliches Umfeld, aber auch die Medien informieren und allen
nachprüfbare Quellen nennen. Es würde helfen, wenn Ihr/ Sie die Information über die Angriffe auf unsere
Familie im Bekanntenkreis - besonders über die sozialen Medien - verbreiten würdet / würden. Es gibt auf
vielen Webseiten Diskussionen zu dem Thema, oft mit wirklich schlimmen Kommentaren gegen Olga. Allein
schaffen wir es einfach nicht, all dem entgegenzutreten. Daher freuen wir uns sehr über jeden adäquaten Beitrag
in Onlinediskussionen zu diesem Thema.

Seite 3:

 Was wir bisher erreicht haben
 Wir erfahren große moralische Unterstützung von vielen Menschen, die uns kennen und über die
gemachten Vorwürfe entsetzt sind.
 Am 11.07.2014 brachte der Sender Radio NVC aus Chicago ein Live-Interview mit Olga zu den
Anschuldigungen in russischer Sprache.
https://m.vk.com/wall12797317_128
 Spiegel-Online berichtete am Samstag (12.07.2014) über den Fall
http://www.spiegel.de/politik/ausland/angeblicher-organhandel-russische-propaganda-gegen-deutsch-ukrainerin-a-980304.html
 Der russische TV-Sender Doschd sendete am 14.07.2014 im Rahmen eines Themenabends zur
Ostukraine ein kurzes Live-Interview mit Olga.
http://tvrain.ru/articles/ukraina_nevooruzhennym_vzgljadom_zhurnalisty_vernuvshiesja_s_donbassa_razvenchivajut_mify_chast
_1-372412/
 Der Journalist Boris Artemow veröffentlichte am 14.07.2014 im Rahmen eines Berichtes über die
Vorwürfe ein Interview mit Olga in einer Zeitung in Saporischschja/Ostukraine.
http://www.proza.ru/2014/07/12/1493
 Wir konnten Gernot Erler (Bundestagsabgeordneter von Freiburg, Russland–Beauftragter der
Bundesregierung) am 15. 7.2014 in einem einstündigen Gespräch ausführlich informieren. Er wird den
Fall bei zuständigen Stellen im Auswärtigen Amt vorbringen.
 SWR Reporter Stefan Schlegel berichtete am 16.07.2014 im SWR4-Hörfunk
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/suedbaden/wie-eine-waldkircherin-in-die-russischen-medien-kam-opfer-impropaganda-
krieg/-/id=1552/did=13792098/nid=1552/ek5pdz/
 Die Badische Zeitung berichtet online am 17.07.2014
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/ukrainerin-in-suedbaden-wird-zum-spielball-der-propaganda--87609480.html
 Die Badische Zeitung berichtet in der gedruckten Ausgabe am 18.07.2014
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/und-schon-bist-du-eine-kaltbluetige-organhaendlerin--87630643.html
 Lifeinterview mit Olga am 22.07.14 um 08.15 Uhr im Deutschlandfunk
http://www.deutschlandfunk.de/verleumdung-im-netz-deutsch-ukrainerin-fuer-propaganda.694.de.html?dram:article_id=292412
Belege, Quellen und Berichte
I Deutschsprachige Quellen oder Quellen mit Untertitel:
Die Nachricht im russischen Fernsehen auf Youtube mit deutschen Untertiteln:
http://www.youtube.com/watch?v=M0FVSqLMzeI
Zweifelhafte deutschsprachige Webseiten übernehmen die Meldungen ungeprüft, z. B.
http://russianmoscowladynews.com/tag/organhandel-in-der-ukraine/
http://www.youtube.com/watch?v=qnWcIxyPg2Q
http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/262939-russische-medien-enth%C3%BCllen-neue-informationen-%C3%BCberorganhandel-
in-der-ukraine
Seriöse Medien recherchieren und berichten über unseren Fall, z. B.
Artikel des Journalisten Moritz Gathmann auf Spiegel-Online am 12.07.2014
http://www.spiegel.de/politik/ausland/angeblicher-organhandel-russische-propaganda-gegen-deutsch-ukrainerin-a-980304.html
Artikel der Redaktionsleiterin Sylvia Timm in der Badischen Zeitung vom 18.07.2014
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/und-schon-bist-du-eine-kaltbluetige-organhaendlerin--87630643.html

Seite 4:

II Englischsprachige Quellen:
Stop Fake
http://www.stopfake.org/en/the-lie-the-former-tymoshenko-s-lawyer-traded-in-organs-of-wounded-soldiers/
III Russischsprachige Quellen
Die ursprüngliche Nachricht von „Voice of Sevastopol“ (vom 5.07.14)
http://voicesevas.ru/news/yugo-vostok/2499-kak-yulya-organami-ukraincev-torguet.html
Originalnachricht, wie sie im Russischen Fernsehen am Samstag (5.7.14) gezeigt
wurde:
http://www.vesti.ru/only_video.html?vid=607954
Bericht in Rossija 1 vom Sonntag (6. 7.14)
http://www.youtube.com/watch?v=E0WDqpe3FMA#t=5305 (ab 1:28:24)
So werden mit russischsprachigen Videos auf youtube Aggressionen geschürt:
http://www.youtube.com/watch?v=dhwJtLOKEmE
Stop Fake:
http://www.stopfake.org/lozh-byvshij-advokat-timoshenko-torgoval-organami-ranenyh-soldat/

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Re: Schlimm! Russische Verleumdungskampagne gegen Deutsch-Ukrainerin!

Beitrag  Festus am Do 14 Aug 2014 - 16:44

Und wer es noch nicht gesehen haben sollte: Olga Wieber ist Mitglied in unserem Forum.
Wer mit ihr über diese schlimme, widerwärtige Verleumdung diskutieren möchte, kann dieses gerne tun.

Falls aber jemand meint, er müßte sie hier in irgendeiner Form angreifen, verleumden o. ä., mit dem wird Umnichka dieses hier machen: schleuder
Schnell, kalt und herzlos! Getrollt werden darf gerne woanders!

@Olga: Wenn Du hier schon einiges an Beiträgen gelesen hast, weißt Du jetzt sicherlich, daß es in diesem Land nicht nur Rußland"deutsche" gibt.
Die haben zwar die größte Schnauze, sind aber nach wie vor eine absolute Minderheit!
Maulhelden wie sie im Buche stehen (im russischen Buche natürlich!  Wink  ). Genau so wie ihr geliebter Präsident!  zum kotzen!


Festus


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Re: Schlimm! Russische Verleumdungskampagne gegen Deutsch-Ukrainerin!

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