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Das Baltikum - der nächste Krisenherd?




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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Umnichka am Do 14 Aug 2014 - 12:08

Solche und ähnliche Meldungen kommen nun schon seit Tagen! Langsam aber sicher geht die Destabilisierung in Lettland damit nun auch los:

Die lettische Vereinigung Russlands startet Kooperation mit Pro-Russischer-Regionalpartei der Krim

http://www.baltictimes.com/news/articles/35355/#.U-yJ68V_ua9

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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Tabago am Do 14 Aug 2014 - 13:21

Es wäre auch zu schön, doch Putin ist kein Idiot.
Ganz gewiss nicht.
Genau mit solchen Aktionen destabilisiert er den Westen. Keiner will sich einen neuen kalten Krieg leisten. Die Droge Wachstum im Osten lässt alle Hemmungen schwinden.
Würde mich nicht wundern wenn ein Schirinovski oder ähnliche Typen, mit dem Segen des Kremls, auch Finnland als Teils Ru bezeichnet oder den Vertrag zum Kauf vn Alsaska als ungültig empfindet.
Alles um Panik zu stiften.
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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Umnichka am Do 14 Aug 2014 - 13:31

@Tabago schrieb:
Würde mich nicht wundern wenn ein Schirinovski oder ähnliche Typen, mit dem Segen des Kremls, auch Finnland als Teils Ru bezeichnet oder den Vertrag zum Kauf vn Alsaska als ungültig empfindet.
In zwei "zufällig" geleakten Telefonmitschnitten , von russischen Konsulatsvorsitzenden/Botschaftsmitarbeitern aus afrikanischen Ländern, wurde ja genau das schon mal vor ein paar Monaten behauptet Wink Vielleicht kann sich wer erinnern!
War natürlich von der russischen Propaganda gewollt , das dies an die Öffentlichkeit kommt!  Heilig Unwahrscheinlich das die Ukraine Telefonate der Russen in Afrika mitschneidet...

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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Umnichka am Mo 9 Feb 2015 - 19:41

Angst vor Russland: Estland und Lettland wappnen sich für "hybriden Krieg"
Das Baltikum fürchtet einen Übergriff Russlands wie in der Ukraine. Lettland und Estland seien auf solch einen "hybriden Krieg" mit irregulären Truppen aber vorbereitet - das erklärten deren Regierungen nun offiziell.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Lettland und Estland sind auf die Möglichkeit eines "hybriden Kriegs" mit Russland vorbereitet. "Unsere internen Einsatzpläne beinhalten ein derartiges Szenario", sagte der lettische Verteidigungsminister Raimonds Vejonis nun im Fernsehen. Die baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen grenzen im Osten allesamt direkt an Russland.

Als Hybridkrieg gilt eine Kriegsführung mit Soldaten und militärischer Ausrüstung ohne Hoheitsabzeichen, die von Desinformationskampagnen und Cyberattacken unterstützt wird. Mit solchen Mitteln hatte Russland im Frühjahr 2014 die ukrainische Halbinsel Krim annektiert - und auch darüber hinaus sind in der Ukraine russische Kämpfer im Einsatz. "Wir haben zur Kenntnis genommen, was in der Ukraine passiert ist", sagte Vejonis.
Auch Estland sei für den Fall einer solchen irregulären Invasion gewappnet, sagte Regierungschef Taavi Rõivas. Estland habe Vorkehrungen getroffen und "seine Verteidigung sorgfältig geplant". Rõivas und Vejonis betonten aber, dass die militärische Bedrohung aufgrund der Nato-Mitgliedschaft gering sei.

Keine Chance gegen die russische Armee

Der ehemalige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hatte in einem Interview mit dem britischen "Telegraph" jüngst vor einem hybriden Angriff in den baltischen Staaten gewarnt. Damit könne der russische Präsident Wladimir Putin versuchen, die Beistandsgarantie der Nato zu testen.

Lettland, Estland und Litauen standen bis zum Fall des Eisernen Vorhangs ein halbes Jahrhundert lang unter sowjetischer Besatzung. Nun fürchten die drei baltischen Staaten weitere territoriale Ansprüche Moskaus - zumal die drei Länder regelmäßig russische Militäraktivitäten unmittelbar an ihren Luft- und Seegrenzen beobachten.
Die Militär-Gesamtausgaben der drei baltischen Staaten betrugen zuletzt rund 300 Millionen Euro binnen sechs Monaten. So unterzeichnete der estnische Verteidigungsminister Sven Mikser den größten Waffenlieferungsvertrag in der Geschichte des Landes. Lettland kaufte Großbritannien im August für 48 Millionen Euro 123 Kriegsfahrzeuge ab und kaufte im November 800 Panzerabwehrsysteme und 100 Lastwagen aus Norwegen.

Die baltischen Armeen hätten Moskau militärisch kaum etwas entgegenzusetzen. Während der Gesamtetat der drei baltischen Staaten 2014 bei 1,2 Milliarden Euro lag, belief sich Russlands Militärhaushalt im selben Zeitraum auf umgerechnet 60 Milliarden Euro.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-krise-estland-und-lettland-wappnen-sich-gegen-russland-a-1017552.html

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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Umnichka am Mi 15 Apr 2015 - 12:50

Esten wollen mehr deutsche Truppenpräsenz im Baltikum
Die NATO hat ihre Rückendeckung für die baltischen Staaten verstärkt. Estlands Regierung wünscht sich mehr deutsche Militärpräsenz. Verteidigungsministerin von der Leyen reagierte in Tallinn zurückhaltend.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Angesichts der Ukraine-Krise drängt Estland weiter auf die dauerhafte Stationierung europäischer Streitkräfte im Baltikum, und das möglichst unter deutschem Kommando. Ministerpräsident Taavi Rõivas erklärte nach einem Gespräch mit Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen in Tallinn: "Estland ist der Ansicht, dass es eine dauerhaftere Präsenz der europäischen Alliierten in Estland und der baltischen Region geben könnte unter Deutschlands Führung". Angesichts der angespannten Sicherheitslage könnten die europäischen Truppen zusätzlich zu den US-Truppen im Baltikum stationiert werden.

Die deutsche Ministerin äußerte sich zunächst nicht öffentlich zu dieser Forderung, sicherte Estland aber grundsätzlich die Solidarität Deutschlands zu: "Ich möchte Ihnen vor allem versichern, dass wir die Sorgen und die Bedrohungswahrnehmung Estlands sehr ernst nehmen", sagte von der Leyen. "Ihre Sorgen sind auch unsere Sorgen".
Estland gehört neben Litauen, Lettland und Polen zu den vier direkten NATO-Nachbarn Russlands. Die Länder sind wegen der Haltung Moskaus im Ukraine-Konflikt besorgt um die eigene Sicherheit. Die NATO hat deshalb ihre Präsenz in der Region deutlich erhöht. Im Rotationsprinzip sind seit April 2014 jeweils 150 US-Soldaten in Estland, Lettland und Litauen sowie in Polen stationiert, ebenso werden mehr Militärübungen in den östlichen NATO-Staaten durchführt. Daran nehmen auch deutsche Soldaten teil.

Mit maßgeblicher Beteiligung Deutschlands wird zudem eine neue schnelle Eingreiftruppe der NATO aufgebaut, die zwei bis fünf Tage zur Mobilisierung benötigt. Zweifel an der Reaktionsfähigkeit der NATO bei möglichen Angriffen auf das Bündnisgebiet wies von der Leyen zurück.
Zuvor hatte der estnische Präsident Toomas Hendrik Ilves gewarnt, Russland könne das benachbarte Estland innerhalb von vier Stunden einnehmen. Die NATO hat im Zuge der Krise auch die Luftraumüberwachung über dem Baltikum deutlich verstärkt. Die Bundeswehr hatte zuletzt von September bis Dezember 2014 das "NATO Air Policing Baltikum" übernommen. "Wir sind sehr dankbar, dass deutsche Flugzeuge estnischen Luftraum schützen", sagte Rõivas.
Estland war die erste Station von der Leyens auf einer zweitägigen Reise durch alle drei baltischen Länder. In Tallinn besuchte die CDU-Politikerin unter anderem auch ein NATO-Zentrum zur Abwehr von Cyberattacken, das von Deutschland mitfinanziert wird.

http://www.dw.de/esten-wollen-mehr-deutsche-truppenpr%C3%A4senz-im-baltikum/a-18380816

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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Umnichka am Mi 15 Apr 2015 - 12:54

Deutsche Panzerhaubitzen für Litauen
Wegen der Ukraine-Krise rüsten die Länder im Baltikum massiv auf. Verteidigungsministerin von der Leyen verspricht Litauen nun die Lieferung von Panzerhaubitzen. Auch Transportpanzer will der Nachbar Russlands haben.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Die Panzerhaubitze 2000 ist seit 1998 in der Bundeswehr im Einsatz.

Deutschland unterstützt die Aufrüstung Litauens wegen der Ukraine-Krise mit zwölf Panzerhaubitzen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sagte der litauischen Regierung die Lieferung der schweren Artilleriegeschütze am Mittwoch bei ihrem Besuch Vilnius fest zu. Sie sollen aus den Beständen der Bundeswehr für etwa 15 Millionen Euro verkauft werden.

Die Bundesregierung will auch die Lieferung von etwa 100 Transportpanzern aus Industriebeständen nach Litauen unterstützen. Ob diese aus Deutschland kommen werden, steht aber noch nicht fest. Im Gespräch ist der „Boxer“ der deutschen Unternehmen Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall.

Litauen rüstet seine Streitkräfte derzeit massiv auf. Nach einer Studie des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri hat das größte baltische Land seine Verteidigungsausgaben im vergangenen Jahr um 50 Prozent erhöht. Das ist die höchste Wachstumsrate in der Europäischen Union und der Nato.

Litauen grenzt an die russische Exklave Kaliningrad und fühlt sich seit der russischen Annexion der Krim massiv von dem mächtigen Nachbarland bedroht.

Die Bundeswehr hat die Panzerhaubitze 2000 mit einer Reichweite von etwa 35 Kilometern erstmals ab 2010 im Afghanistan-Krieg eingesetzt. 2011 beschloss das Verteidigungsministerium dennoch, die Stückzahl von 148 auf 81 zu reduzieren. Derzeit wird geprüft, ob die Obergrenze wegen der neuen Bedrohungslage korrigiert wird.

Die Abgabe der zwölf Exemplare an Litauen ist dennoch gesichert. Die acht Meter langen und drei Meter breiten Artilleriegeschütze sollen mit Gefechtsständen und Fahrzeugen zur Unterstützung geliefert werden.

Die Bundeswehr entsendet in diesem Jahr auch insgesamt 950 Soldaten zu Manövern und zu Ausbildungszwecken nach Litauen. „Wir möchten zur Nato-Präsenz hier in Litauen beitragen“, sagte von der Leyen. Es müsse eine „dauerhafte sichtbare Präsenz“ ermöglicht werden. Insgesamt sollen 5000 deutsche Soldaten an Manövern und Ausbildung in den östlichen Mitgliedstaaten der Nato teilnehmen.

Der litauische Verteidigungsminister Juozas Olekas sagte, die deutsche Unterstützung sei „ein sehr wichtiger Faktor für die Gewährleistung unserer Sicherheit“.

Vilnius war die letzte Station der zweitägigen Baltikum-Reise von der Leyens. Zuvor war sie in Estland und Lettland.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/ukraine-krise-deutschland-liefert-panzerhaubitzen-an-litauen-13539162.html

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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Umnichka am Do 16 Apr 2015 - 18:15

Ob das jetzt eine beruhigende Mitteilung für die baltischen Staaten ist, sei mal dahingestellt  Heilig

Steinmeier hofft auf Beruhigung
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ist zu Besuch in Finnland und im Baltikum. Wichtigstes Thema: Der Ukraine-Konflikt. Der Außenminister versichert Russlands Nachbarn, dass sie auf Deutschland zählen können.
Im Ukraine-Konflikt können die neuen Arbeitsgruppen zur Umsetzung der Friedensvereinbarungen von Minsk jetzt mit ihren Gesprächen beginnen. Wie Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag mitteilte, hat nun auch die Ukraine ihre Mitglieder dafür benannt.

Die Gremien sollen sich darum kümmern, dass über die Vereinbarungen für einen Waffenstillstand und den Abzug schwerer Waffen von Mitte Februar hinaus auch die Bedingungen für eine politische Befriedung der Ukraine geschaffen werden. Das Einsetzen der Arbeitsgruppen war am Montagabend bei einem Treffen der Außenminister aus Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine in Berlin vereinbart worden. Steinmeier sagte zum Auftakt einer Reise durch den Ostseeraum in Helsinki: „Ich hoffe, dass wir mit dem Berliner Treffen einen Zustand eingeleitet habe, in dem die Dinge sich jetzt wieder etwas beruhigen.“

Gegen den vor zwei Monaten ausgehandelten Waffenstillstand war in den vergangenen Tagen im Osten der Ukraine wieder häufiger verstoßen worden, vor allem rund um den Flughafen Donezk und die Küstenstadt Mariupol. Steinmeier kritisierte, dass die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE), die den Waffenstillstand kontrollieren soll, nur zu etwa der Hälfte des Konfliktgebiets Zugang habe.

Steinmeier verspricht deutsche Hilfe

Finnland war für Steinmeier erstes Ziel auf einer zweitägigen Reise durch den Ostseeraum. Weitere Stationen sind Litauen, wo er am Nachmittag landete, sowie Estland und Lettland. In den drei baltischen EU-Staaten gibt es Furcht, dass sich der Ukraine-Konflikt zu einer Bedrohung für ihre eigene Sicherheit entwickelt. Die Balten-Republiken gehören zusammen mit Polen zu den direkten Nato-Nachbarn Russlands.

Wegen des Konflikts hat die Nato ihre Präsenz in der Region deutlich erhöht. Zudem wird gerade mit maßgeblicher Beteiligung Deutschlands eine neue schnelle Eingreiftruppe aufgebaut.

Steinmeier äußerte Verständnis für die Sorgen. Deutschland habe jedoch von Anfang an auch im Interesse der baltischen Staaten ein „großes Maß an Verantwortung“ übernommen.

Steinmeier versprach bei seinem Besuch in Litauen auch deutsche Hilfe beim Aufbau von neuen Medienangeboten für die russische Minderheit. Der litauische Außenminister Lintas Linkevicius klagte: „Die Propaganda von Seiten Russlands wird immer aggressiver.“ Ähnliche Programme soll es auch für Lettland und Estland geben.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ukraine-konflikt-steinmeier-hofft-auf-beruhigung.f1a05e22-80a2-4680-b20b-2636dccaaf4b.html

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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Umnichka am Mi 22 Apr 2015 - 15:27

Militärische Unterstützung für Litauen
180 deutsche Soldaten nehmen an Militärübung teil
Etwa 180 Soldaten der Bundeswehr sind zu einem dreimonatigen Manöver in Litauen eingetroffen. Mit Truppen von drei weiteren Nato-Staaten nehmen sie in dem baltischen Land an der Übung "Persistent Presence" teil, wie ein litauischer Armeesprecher mitteilte. Die Kompanie des Jägerbataillons 292 aus Donaueschingen wird bis Mitte Juli auf einem Gelände in Rukla stationiert sein.

Für die Übung sollen auch bis zu 80 deutsche Militärfahrzeuge nach Litauen gebracht werden, sagte der Sprecher. Deutschland hat als Reaktion auf die Ukraine-Krise seine militärische Unterstützung für Litauen zuletzt deutlich ausweitet. Insgesamt sollen in diesem Jahr etwa 500 deutsche Soldaten an Übungen im größten Baltenstaat teilnehmen.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte der Regierung in Vilnius bei ihrem Besuch in der Vorwoche zudem die Lieferung von zwölf Panzerhaubitzen zugesagt. Die Ex-Sowjetrepublik Litauen grenzt an die russische Exklave Kaliningrad (Königsberg) und sorgt sich seit der russischen Einverleibung der ukrainischen Halbinsel Krim um seine Sicherheit.

http://www.n-tv.de/ticker/180-deutsche-Soldaten-nehmen-an-Militaeruebung-teil-article14959081.html

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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Thomas am Mo 4 Mai 2015 - 12:30

Russland behindert Kabelverlegung
Proteste Schwedens und Litauens
Stockholm und Vilnius verlangen vom Kreml Erklärungen zu einem Manöver der russischen Kriegsmarine in der Ostsee. Dieses störte den Bau der Stromverbindung «Nordbalt».


Der litauische Aussenminister Linas Linkevicius erklärte laut dem litauischen Nachrichtenportal «Delfi», ein russisches Kriegsschiff habe ein an der Verlegung des «Nordbalt»-Kabels beteiligtes litauisches Begleitschiff zu Kursänderungen gezwungen (Aufnahme vom 29. Januar). (Bild: François Lenoir / Reuters)
Schweden und Litauen haben gegen Aktivitäten der russischen Kriegsschiffe in der Ostsee protestiert. Die Regierungen in Stockholm und Vilnius sind der Ansicht, dass diese internationales Recht verletzt haben. Nach Darstellung des litauischen Aussenministers Linas Linkevicius ist die Verlegung eines rund 450 Kilometer langen Hochspannungskabels seit Mitte März viermal von Russland behindert worden.

Das Kabel, das die Stromnetze Schwedens und Litauens verbinden soll, trägt den Namen «Nordbalt». Seine Installation ist ein Beitrag zur Erhöhung der Energiesicherheit der baltischen Staaten. Diese sind vorläufig noch stark von Stromlieferungen über russische Leitungen abhängig. Seit der Abschaltung des litauischen Kernkraftwerks Ignalina Ende 2009, zu der sich Litauen im Rahmen des EU-Beitritts verpflichten musste, ist diese Abhängigkeit sogar noch gestiegen. Bessere Anbindung an westeuropäische Stromnetze und die Möglichkeit des Imports norwegischer Elektrizität aus Wasserkraft können hier eine dringend nötige Bezugsquellen-Diversifikation bringen.

Linkevicius erklärte laut dem litauischen Nachrichtenportal «Delfi», ein russisches Kriegsschiff habe in der letzten Woche im Rahmen einer Militärübung ein litauisches Begleitschiff zu Kursänderungen gezwungen, das an der Verlegung des «Nordbalt»-Kabels beteiligt war. Litauen zitierte den russischen Botschafter in Vilnius ins Aussenministerium, erhielt aber offenbar keine direkten Erklärungen, sondern lediglich die Zusage, dass man sich die «Sache anschauen» werde.

Auf die Frage, ob die russische Militärübung insgesamt gegen die Verlegung des Kabels gerichtet war, wollte Linkevicius nicht eingehen. Dazu könne er nichts sagen, wurde er von «Delfi» zitiert. Es handle sich auf jeden Fall um ein Ereignis, das eine Reaktion verdiene. Man habe auch die Nato-Partner informiert. Schwedens Aussenministerin Wallström bezeichnete den Zwischenfall laut der Zeitung «Dagens Nyheter» als inakzeptabel. Das habe man Russland mitgeteilt.

Die Verlegung des Kabels, die durch ein schwedisches Schiff im Auftrag des Konzerns ABB erfolgt, sei durch die russischen Aktivitäten nicht gefährdet, hiess es in einer Stellungnahme des litauischen Energieministers Rokas Masiulis. Das abgedrängte litauische Begleitschiff sollte sicherstellen, dass andere Schiffe das Kabel nicht mit ihren Ankern beschädigen, solange die Leitung nicht mit Sand bedeckt ist. «Nordbalt» führt von Nybro in der schwedischen Region Smaaland zur litauischen Hafenstadt Klaipeda.
http://beta.nzz.ch/international/europa/proteste-schwedens-und-litauens-1.18534783
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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Umnichka am Mo 4 Mai 2015 - 21:31

Luftsicherheit für das Baltikum
Seit der Ukraine-Krise überwacht die NATO den Luftraum über den baltischen Staaten. Er wird immer wieder durch Russland verletzt. Im estnischen Ämari übernimmt nun die britische Luftwaffe die Wache, die Spanier packen.

"Ja, der Winter in Estland ist schon sehr hart gewesen für mich als Spanier", sagt Luftwaffenoffizier Francisco Elias Entrialgo. In seiner Heimat scheint derzeit die Sonne, 25 Grad. Auf dem estnischen Fliegerhorst Ämari sind die Knospen an den Bäumen noch geschlossen, acht Grad Celsius.

In einem Hangar verstauen gerade estnische und spanische Soldaten gemeinsam die letzten Kisten zum Abtransport. "Mission accomplished", sagt Presseoffizier Entrialgo zufrieden lächelnd. Er, seine 120 Kameraden und die vier Eurofighter der spanischen Luftwaffe machen nun den Briten Platz, die den Staffelstab bei der Luftüberwachung über der Ostsee übernehmen. Britische Soldaten sind gerade auf dem Hof dabei, ihr Material auszupacken - das Vorauskommando. Vier Eurofighter kommen in der ersten Maiwoche hinterher. Davor war die deutsche Luftwaffe für das NATO-Air-Policing im Baltikum zuständig.
Gezielte Provokation

"Wir haben hier die Aufgabe, russische Flugzeuge zu beobachten, die sich nicht korrekt identifiziert haben", sagt der stellvertretende Kommandant des Fliegerhorstes, Oberstleutnant Ülar Lohmus, ein Este. "Oft haben die russischen Flugzeuge ihre Ortungsgeräte einfach nicht eingeschaltet oder sie sind gar nicht mit Transpondern ausgerüstet." Dann nähern sich die NATO-Flieger diesen Flugzeugen, fotografieren sie oder drängen sie ab, wenn sie über dem Golf von Finnland estnischen Luftraum verletzten.
In der letzten Zeit ist das nicht mehr ganz so häufig passiert wie zu Beginn der Mission vor rund einem Jahr. Die verstärkte Kontrolle zeigt offenbar Wirkung. Doch immer wieder provoziert die russische Luftwaffe bewusst, versucht die Kampfbereitschaft der NATO-Flugabwehr auf die Probe zu stellen.

"Unsere Piloten können dann sogar den russischen Flugzeugführern zuwinken", berichtet Luftwaffenoffizier Entrialgo. In den vier Monaten, in denen die spanische Staffel vor Ort war, ist das zehn Mal passiert. Die Flugzeuge sind dann nur ein paar Hundert Meter voneinander entfernt. Eine gefährliche Situation, zumal die NATO-Flugzeuge und die russischen Jets oft bewaffnet sind.
Der junge estnische Ministerpräsident Taavi Roivas findet für das Verhalten des russischen Nachbarn seit der Ukraine-Krise deutliche Worte: "Die sind einfach nur sehr aggressiv und unberechenbar", sagt er bei einem Pressegespräch. Doch die NATO, deren Mitglied auch Estland ist, gebe Sicherheit. Und deshalb hat der gemeinsame Luftwaffeneinsatz in seinem Land besondere Bedeutung. Estland verfügt nicht über eigene Kampfflugzeuge, stellt lediglich den Fliegerhorst mit modernster Ausrüstung und Infrastruktur zur Verfügung.

Sicherheit im Bündnis

"Wir sind dankbar und auch stolz, dass wir als NATO-Partner ernst genommen werden. Das NATO-Air-Policing in Estland ist ein starkes Signal dafür, dass die Allianz auch den äußersten Osten des Bündnisgebietes nicht vergessen hat." Entspannt erklärt der junge Ministerpräsident in seinem Amtssitz, dem Stenbock Haus, weiter: "Es fühlt sich gut an, dass wir in diesen Krisenzeiten unter dem Sicherheitsschirm der NATO sind."
Die eigene Luftwaffe ist nämlich gerade erst im Aufbau begriffen. Mit rund zwei Prozent des Bruttoinlandproduktes wendet Estland von den baltischen Staaten zwar schon länger die größte Summe für die Landesverteidigung auf, doch für Kampfjets und eine gut funktionierende Luftwaffe hat das Geld noch nicht gereicht. In den Hangars von Ämari stehen ein paar estnische Trainingsjets, Hubschrauber, zwei Antonows und sogar ein uralter Doppeldecker. "Von den NATO-Soldaten, die bisher da waren, haben wir eine Menge gelernt", räumt Oberstleutnant Ülar Lohmus ein. Ab 2014 waren zunächst dänische Soldaten da, dann deutsche und spanische.

"Cold week" im Frühling

Auf dem Tower des Fliegerhorstes geht es an diesem Tag ruhig zu. Bei Kaffee und Kuchen blicken die estnischen Lotsen entspannt auf ihre Computer und das Rollfeld. Es ist eine "cold week", andere NATO-Alarmrotten übernehmen die bewaffnete Luftraumüberwachung.

Schon seit 2004 wird auch von Litauen aus der Himmel über dem Baltikum kontrolliert. Gerade ist ein spanischer Jet gelandet. Keine besonderen Vorkommnisse, heißt es auf dem Tower. Für die Truppe von Leutnant Francisco Elias Entrialgo und seine spanischen Kameraden war es einer der letzten Flüge vom Fliegerhorst Ämari aus. Am 5. Mai übernehmen die Briten. Und ab September bringt die verabredete Rotation wieder die deutsche Luftwaffe nach Ämari.
Der bärtige Spanier Entrialgo lächelt wieder: "Nun gut, das Wetter war wirklich hart für uns. Aber die Esten haben uns toll unterstützt." Und wenn es dabei bleibt, dass die NATO auch am äußersten östlichen Rand ihres Bündnisgebietes Flagge zeigt, dann kommen Entrialogo und seine Fliegerstaffel wieder zurück nach Ämari. Und vielleicht klappt es dann ja auch mit den Sommermonaten.

http://www.dw.de/luftsicherheit-f%C3%BCr-das-baltikum/a-18426805

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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Umnichka am Di 5 Mai 2015 - 18:45

Litauen wirft Russen Spionage vor

Die litauischen Behörden haben einen russischen Staatsbürger wegen Verdachts auf Spionage festgenommen. Die Bekanntgabe des Generalstaatsanwalts könnte die ohnehin gespannten Beziehungen zu Russland weiter verkomplizieren. Ein Gericht hat zunächst eine dreimonatige Haft angeordnet. Ein offizielles Urteil ist noch nicht bekanntgegeben worden.

http://de.euronews.com/2015/05/05/litauen-wirft-russen-spionage-vor/

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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Tischdienst am Di 5 Mai 2015 - 19:48

@Umnichka schrieb:
Die litauischen Behörden haben einen russischen Staatsbürger wegen Verdachts auf Spionage festgenommen.
Ach nee und ich dachte immer das machen nur die Amis und wir müssen dafür noch Gebühren zahlen.
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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  telzer am Di 5 Mai 2015 - 20:03

Zitat schrieb:Ein Gericht hat zunächst eine dreimonatige Haft angeordnet. Ein offizielles Urteil ist noch nicht bekanntgegeben worden.

Wie nur 3 Monate , ich bin für 12 Monate Untersuchungshaft in Einzelzelle ohne Lichtschalter und RT Dauerbeschallung Grinsen   und der Richter ist immer im Urlaub .


Zuletzt von telzer am Di 5 Mai 2015 - 20:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Zitat eingefügt)

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Baltikum, reale Bedrohung oder nur Einbildung ?

Beitrag  ferbitz am Mi 13 Mai 2015 - 12:24

Ich kann nirgendwo eine militärische Bedrohung der Balten oder der Polen durch Russland erkennen.
Es gibt keine Äußerungen oder Handlungen aus Russland, die das in Bezug auf das Baltikum/Polen zulassen. .

Es stimmt ja, dass die SU vor 80 Jahren die baltischen Länder annektiert hat, dann müsste man sich aber auch in Polen vor Deutschland bedroht fühlen.
Nimmt man  Erfahrungen aus der Geschichte zur Richtschnur, dann müsste sich  Russland vor Polen-Litauen und auch von Polen bedroht fühlen, wenn ich in meiner Schulzeit nicht geschlafen habe.
(Besetzung Moskaus durch Polen, Konföderation von Bar, Polen an der Seite Napoleons im Krieg gegen Russland , Balten an der Seite Hitlers, ebenfalls in einem Krieg gegen Russland/die SU )

Vielleicht ist dieses ganze Behauptung über ein Bedrohungszenario nur Teil einer antiquierte Geschichtssicht, sich diese Länder von ihrer alten Gesichtssicht einfach nur trennen müssen. .
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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  telzer am Mi 13 Mai 2015 - 13:06

@ferbitz schrieb:Ich kann nirgendwo eine militärische Bedrohung der Balten oder der Polen durch Russland erkennen.
Es gibt keine Äußerungen oder Handlungen aus Russland, die das in Bezug auf das Baltikum/Polen zulassen. .

Hm, Massive Truppenkonzentrationen an den baltischen Grenzen , verbale Drohungen/Äußerungen , Verletzung des Luftraums .....
Stationierung erheblicher Truppenteile in Bellarus , Stationierung von Eskander in Königsberg ......

Soll ich fortfahren ?!

hmm

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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  ferbitz am Mi 13 Mai 2015 - 14:03

@telzer schrieb:
@ferbitz schrieb:Ich kann nirgendwo eine militärische Bedrohung der Balten oder der Polen durch Russland erkennen.
Es gibt keine Äußerungen oder Handlungen aus Russland, die das in Bezug auf das Baltikum/Polen zulassen. .

Hm, Massive Truppenkonzentrationen an den baltischen Grenzen , verbale Drohungen/Äußerungen , Verletzung des Luftraums .....
Stationierung erheblicher Truppenteile in Bellarus , Stationierung von Eskander in Königsberg ......

Soll ich fortfahren ?!

hmm

Massive Truppenkonzentrationen als Antwort auf entsprechende Konzentrationen durch die NATO ?bzw. plötzliche militärische Übungen an der Grenze nach Russland ? Darf da nicht Russland oder Bjelorus Vorsichtrsmaßnahmen ergreifen ?

Nenn mir doch einmal eine verbale Drohung der russischen Regierung gegen die baltischen Länder oder gegen Polen.

Wo war eine Verletzung des Luftraumes ? Seitens der NATO in Bezug auf Kaliningrad, das stimmt, gerade von ca. 3 Wochen

Ist Dir bekannt, dass Belaruss nicht Russland ist !!!

Eskander in Königsberg als Antwort auf die Stationierung von amerikanischen Raketen in Polen (Slupk und Morag , rd. 200 km, bzw. 50 km von der russichen Grenze entfernt.
Patriot´s obwohl als Luftabwehr konzipiert, sind auch als Angriffswaffe zu nutzen und stellen im Bedarfsfall auch eine Bedrohung dar.

Um mich davon zu überzeugen, dass eine wirkliche und nicht eingebildete Bedrohung der baltischen Staaten von Russland ausgeht, würde ich doch etwas mehr hören.
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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Thomas am Mi 13 Mai 2015 - 15:28

Ist dir bekannt das dies hier ein Ukraine Forum ist? Auf dumme Fragen bekommt man dumme Gegenfragen , verstehst Wink
Deinen Russenschmarrn kannst du woanders ablassen ! Und überzeugen braucht dich hier auch keiner . Der Thread ist selbsterklärend , falls du das verstehst , oder hast eine Leseschwäche hmm
Vielleicht sollte man die Schriftgrösse hier etwas hochjustieren . Ungefähr auf die Grösse wie man es bei Sputnik oder RT bestaunen kann . Vielleicht fällt dir dann das Lesen und Verstehen auch einfacher !
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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Tischdienst am Mi 13 Mai 2015 - 16:07

@ferbitz schrieb:

Um mich davon zu überzeugen, dass eine wirkliche und nicht eingebildete Bedrohung der baltischen Staaten von Russland ausgeht, würde ich doch etwas mehr hören.
hmm
Mir kommt deine Art des Infrage stellen irgendwie bekannt vor. Bist du dir sicher, dass du hier überzeugt werden willst oder willst du hier deine Überzeugung kund tun?
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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Wormser am Mi 13 Mai 2015 - 16:34

@ferbitz schrieb:Ich kann nirgendwo eine militärische Bedrohung der Balten oder der Polen durch Russland erkennen.
Es gibt keine Äußerungen oder Handlungen aus Russland, die das in Bezug auf das Baltikum/Polen zulassen. .


Na laut Putler waren die grünen Männchen auf der Krim ja auch keine Russen und die Terroristen im Osten kaufen ihre Waffen und Uniformen im Supermarkt...

Noch Fragen?

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Zuletzt von wormser am Mi 13 Mai 2015 - 16:37 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Zusatz...)

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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Anuleb am Mi 13 Mai 2015 - 17:32

@wormser schrieb:
@ferbitz schrieb:Ich kann nirgendwo eine militärische Bedrohung der Balten oder der Polen durch Russland erkennen.
Es gibt keine Äußerungen oder Handlungen aus Russland, die das in Bezug auf das Baltikum/Polen zulassen. .


Na laut Putler waren die grünen Männchen auf der Krim ja auch keine Russen und die Terroristen im Osten kaufen ihre Waffen und Uniformen im Supermarkt...

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Waffen und Uniformen gehören bei den Russen offensichtlich mit ins Urlaubsgepäck.

Das die Balten und Polen wegen der neuen imperilaistischen russischen Politik so derartig am Rad drehen, dürfte wohl eher daran liegen, dass sie erst vor ca. 25 Jahren vom Faschismus befreit worden sind, bzw. sich selber befreit haben. Europa ist eben keinesfalls schon vor 70 Jahren von den Faschisten befreit worden. Die einen trugen eben braune, die anderen rote Mäntel.


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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  ferbitz am Mi 13 Mai 2015 - 20:41

@wormser schrieb:
@ferbitz schrieb:Ich kann nirgendwo eine militärische Bedrohung der Balten oder der Polen durch Russland erkennen.
Es gibt keine Äußerungen oder Handlungen aus Russland, die das in Bezug auf das Baltikum/Polen zulassen. .


Na laut Putler waren die grünen Männchen auf der Krim ja auch keine Russen und die Terroristen im Osten kaufen ihre Waffen und Uniformen im Supermarkt...

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Natürlich habe ich eine Frage: Was haben die grünen Männchen auf der Krim - du meinst sicher Putin und nicht Putler, als Schreibfehler - denn mit dem Baltilum zutun ?

Nach dem Tenor der Antworten zu urteilen , habe ich bisher noch keinen Beweis für die Angst der Balten vor Russland erhalten.

Mir ist auch nicht bekannt, dass sich z.B Polen erst vor 25 Jahren vom Faschismus befreit hat, die PZPR war eine sozialistische aber keine faschistische Partei.
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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  telzer am Mi 13 Mai 2015 - 21:04

@ferbitz schrieb:Natürlich habe ich eine Frage: Was haben die grünen Männchen auf der Krim - du meinst sicher Putin und nicht Putler, als Schreibfehler - denn mit dem Baltilum zutun ?

Nach dem Tenor der Antworten zu urteilen , habe ich bisher noch keinen Beweis für die Angst der Balten vor Russland erhalten.


Wo informierst du dich , welche Printmedien/Nachrichten/Portale/Sender  sind deine Hauptinformationsquelle(n) ?

Jeder der "Vielposter" kann dir seriöse Quellen nennen/liefern

Kleiner Tip : wer hier aufmerksam :Lesen: , wird fündig  
(Nimm dir die Zeit , nutze die erweiterte Suchfunktion)

Schönen Abend noch und Christi Himmelfahrt (umgangssprachlich Vatertag) wäre ein guter Anfang

Und zur Entspannung , wir haben hier einen eigenen Musik Thread / eigene YouTube Playlist  
mit über 5 Stunden Osteuropäischer Musik (nicht nur ukrainisch auch polnisch usw. )

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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  ferbitz am Do 14 Mai 2015 - 11:41

@telzer schrieb:
@ferbitz schrieb:Natürlich habe ich eine Frage: Was haben die grünen Männchen auf der Krim - du meinst sicher Putin und nicht Putler, als Schreibfehler - denn mit dem Baltilum zutun ?

Nach dem Tenor der Antworten zu urteilen , habe ich bisher noch keinen Beweis für die Angst der Balten vor Russland erhalten.


Wo informierst du dich , welche Printmedien/Nachrichten/Portale/Sender  sind deine Hauptinformationsquelle(n) ?

Jeder der "Vielposter" kann dir seriöse Quellen nennen/liefern

Kleiner Tip : wer hier aufmerksam :Lesen: , wird fündig  
(Nimm dir die Zeit , nutze die erweiterte Suchfunktion)

Schönen Abend noch und Christi Himmelfahrt (umgangssprachlich Vatertag) wäre ein guter Anfang

Und zur Entspannung , wir haben hier einen eigenen Musik Thread / eigene YouTube Playlist  
mit über 5 Stunden Osteuropäischer Musik (nicht nur ukrainisch auch polnisch usw. )

Generell muss die Frage gestattet sein, ob diese von Dir genannten "Vielposter" sich nicht selber ausschließlich über einseitige Quellen informieren, DENN: nichts hört man lieber, als die Bestätigung der eigenen Meinung !!!

Das ist ganz sachlich und gilt für Jeden.

Es gibt für mich keine Hauptquellen der Information, Portale z´.B. überhaupt nicht, und ich will hier nicht nachtreten, was hier meine Begrüßung betrifft.
Ich informiere mich über ganz viele unterschiedliche Quellen, weil ich ganz gut französich und englisch sprechen und lesen kann.
Ich kann in der Berichterstattung einen bestimmten Tenor "herauslesen"

Die Bekanntgabe der halben Wahrheit ist auch eine halbe Lüge.  

Was insbesondere die Ukraine betrifft, so erhalten ich über die Gespräche meiner Mutter mit ihrer Mutter recht gute Infos über die Probleme des Alltags dort, die z.B. im völligen Gegensatz zu den hier verbreiteten Jubelbeiträgen über die wirtschaftliche Gesundung stehen.

Und es sind diese Kleinigkeiten, die mich von der Gutwilligkeit der ukrainischen Regierung nicht überzeugen.
Beispiel gerade vor einigen Tagen berichtet der amerikanische Außenminister bei der Pressekonferrenz mit seinem russ. Kollegen Lawrow, dass der ukr. Präsident Poroschenko den Flughafen Donetzk wieder zurück erobern will, laut Kelley sich Poroschenko das 2 x überlegen sollte.
.
Für eine Rückeroberung gibt es sicher sehr gute Gründe im Interesse der Ukraine und im persönlichen Interesse Poroschenkos zum Machterhalt  , aber ist es auch opportun ?

Zu Deiner Anregung zum Vatertag, noch bin ich nicht so weit, ich zumindest hoffe, dass die Nacht zum 1. Mai nicht ohne Folgen bleiben werden.
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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  Dicker am Do 14 Mai 2015 - 12:26

Also Ich muss mich jetzt mal wieder einschalten.

Lieber Ferbitz

In keinem Beitrag oder Posts ist über eine Gesundung der Wirtschaft in der Ukraine geschrieben worden,sondern nur das erhebliche Defizite vorhanden sind und auch diese versucht wird zu beseitigen. Klar braucht es immer Zeit und dieses ist eine Generationenaufgabe. Sie wird in den nächsten Tagen sicher nicht gelöst.
Das Deine Oma andere Ansichten hat ist zu respektieren aber sicher ist es eine unter vielen. Viele Ältere sind es Leid ,aber wollen endlich auch nur in Frieden wieder zur Normalität kommen.

Warum sich das Baltikum bedroht fühlt da Frage Ich mich ob Du keine Nachrichten siehst oder einfach mal die Gedanken kreisen lässt.Wer hat den die Krim anektiert ? Europa/USA oder Russland !
Wer macht mit Seinen Äusserungen denn Angst und Terror ? Amerika ist auch kein Unschuldslamm aber im Gegensatz zu RU hat Sie niemals fremdes Gebiet sich einverleibt.

Warum gibt es in RU keine Opposition oder wird gleich im Kern erstickt ? Einfacher aber ist Unruhestifter einfach zu ermorden

Es gibt sicher noch viele Fragen also lese Seriöse Zeitungen oder Infoquellen da wirst Dir geholfen kaffee


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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

Beitrag  ferbitz am Do 14 Mai 2015 - 13:22

@Dicker schrieb:Also Ich muss mich jetzt mal wieder einschalten.

Lieber Ferbitz  

 In keinem Beitrag oder Posts ist über eine Gesundung der Wirtschaft in der Ukraine geschrieben worden,sondern nur das erhebliche Defizite vorhanden sind und auch diese versucht wird zu beseitigen. Klar braucht es immer Zeit und dieses ist eine Generationenaufgabe. Sie wird in den nächsten Tagen sicher nicht gelöst.
Das Deine Oma andere Ansichten hat ist zu respektieren aber sicher ist es eine unter vielen. Viele Ältere sind es Leid ,aber wollen endlich auch nur in Frieden wieder zur Normalität kommen.

Warum sich das Baltikum bedroht fühlt da Frage Ich mich ob Du keine Nachrichten siehst oder einfach mal die Gedanken kreisen lässt.Wer hat den die Krim anektiert ? Europa/USA oder Russland !
Wer macht mit Seinen Äusserungen denn Angst und Terror ? Amerika ist auch kein Unschuldslamm aber im Gegensatz zu RU hat Sie niemals fremdes Gebiet sich einverleibt.

Warum gibt es in RU keine Opposition oder wird gleich im Kern erstickt ? Einfacher aber ist Unruhestifter einfach zu ermorden

Es gibt sicher noch viele Fragen also lese Seriöse Zeitungen oder Infoquellen da wirst Dir geholfen  kaffee


Gut, dass Du Dich einschaltest, ich habe auf telzers Frage nach meinen Informationsquellen mich nicht auf das Forum hier bezogen, sondern auf Informationen aus den allgemeinen Medien.
Eine davon sehe ich z.B.in den Deutschen Wirtschaftsnachrichten, die sich z.B. in Vielen Dingen, die ukrainische Wirtschaft betreffend ,auf englische Wirtschaftsquellen beziehen.

Wenn Du von der wünschenswerten Rückkehr zur Normalität sprichst, dann muss aber auch darauf hingewiesen werden, dass es früher unter Tuschma und Janukowitsch eine wirtschaftlich erträgliche Normalität gab, die - sicher findet das nicht Deinen Beifall - in den Jahren der Regierung von Justschenko gelitten hat.
jetzt wird sicher geantwortet werden, dass der Auslöser dieser Nichtnormalität Russland war. Stimmt, das ist aber kein Grund, das eigene Land ins Chaos zu stürzen, sich mit Jemandem anzulegen, der einem weit überlegen ist.
Du kennst sicher den Spruch: Auf seinem Grabstein stand: er hatte Vorfahrt.  

Sicher, zum Thema der Baltschen Länder; gerade weil ich Zeitung lese : ich habe bisher nur Dinge über die Angst der Balten gelesen, und als Begründung dafür: Russland könnte, würde, möglicherweise .....
Alles nur Mutmaßungen.
Damit wird ein Problem - wenn es denn eins ist - nicht entschärft.

Zu Deinem Rat: nenn mir eine seriöse Informationsquelle.

Was hat z.B. die geringe Opposition in Russland mit dem Baltikum zutun ? Das ist sicher eine zu kritisierende, aber innenpolitische Sache in Russland .

Woher weisst Du, dass Kreml-Kritiker aus Kreml-Kreisen ermordert werden ? Das ist doch eine völlig substanzlose Behauptung.
Es ist anzunehmen, dass die Ermordungen durch Leute passierten, durch Sympahiesanten der russichen Poliotik vorgenommen wurden, das sind aber "ganz normale" Verbrecher, wie sie es in jedem Land gibt, die z.B.in Russland eine Kritik am Land als Hochverrat ansehen und glauben, es in  Selbstjustiz ahnen zumüssen.
Auch wir hatten doch Ähnliches mit der NSU in Deutschland, Selbstjustiz an vermeindlichen Feinden unserer Kultur.

Und was die Nicht-Einverleibung fremden Gebietes durch die USA betrifft, da könnte ich Dir hier schon einige Länder nennen, was aber dann OT wäre.

Deine Antwort befriedigt mich nicht, weil Du Dinge miteinander verwebst, die nicht zum Thema Bedrohung der Baltischen Länder durch Russland gehört.
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Re: Das Baltikum - der nächste Krisenherd?

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