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Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)




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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Umnichka am Sa 19 Sep 2015 - 14:09

Also eines muss man ja mal sagen: Die Russen tun alles dafür, zB mit ihren sensiblen und humanen Umgang mit den Menschen im Kaukasus, oder auch nun mit der direkten Intervention für Assad, um die Islamisten nicht noch weiter zu radikalisieren Smile Weiter so! Wer Sturm säht ... usw Wink

Fast 2.000 Russen kämpfen für IS

Fast 2.000 Russen kämpfen auf der Seite der Terror-Gruppe „Islamischer Staat“. Dies teilte der Chef des russischen Innenministeriums Wladimir Kolokolzew mit, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine. „Uns sind 1.800 Bürger Russlands bekannt, die auf der Seite des „Islamischen Staates“ kämpfen“, so Kolokolzew. „Gegen 417 von ihnen sind schon Kriminalverfahren eingeleitet worden“.

http://www.nrcu.gov.ua/de/news.html?newsID=7301

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Thomas am So 20 Sep 2015 - 17:12

Ein schon ziemlich kleiner Tropfen auf einen riesigen heissen Stein Sad

Staat zahlt fast eine Milliarde Hrywnja an Familien der getöteten Soldaten
Die Familien der getöteten Soldaten haben 920 Millionen Hrywnja staatlicher Hilfe erhalten.


Die Familien der 1657 in der Ostukraine getöteten Soldaten haben 920 Millionen Hrywnja staatlicher Hilfe erhalten. Insgesamt stellte der Staat 1,25 Milliarden den Angehörigen der Soldaten bereit, teilte ein Vertreter des Verteidigungsministeriums der Ukraine mit. Die restliche Hilfe würde bis zum Jahresende ausgezahlt.

2338 Soldaten, die im Konfliktgebiet verwundet wurden, erhielten dem Vertreter zufolge auch entspreche Hilfe für ihre Behandlung.

http://www.ukrinform.de/rubric-notstand_notfalle/1885941-staat-zahlte-fast-eine-milliarde-hrywnja-familien-der-getteten-soldaten-aus.html
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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Umnichka am Mo 21 Sep 2015 - 17:59

Definitiv! Man merkt es jeden Tag mehr und mehr! Ob in den Medien, sozialen Netzwerken, oder sogar hier im Forum!

Syrien verdrängt Ukraine

Fast schon flehentlich bat der ukrainische Premier Arsenij Jazenjuk die EU-Politiker auf einer kürzlich in Kiew stattgefundenen Konferenz des Forums "Yalta European Strategy", sein Land nicht zu vergessen.

Im Oktober will er nach Berlin kommen und mit Unterstützung der Bundeskanzlerin auf einer Geberkonferenz Geld aus der Privatwirtschaft für die Ukraine akquirieren. Doch wie weit kann der Westen, angesichts einer drohenden Griechenland-Pleite und der immer dramatischer werdenden Flüchtlingskrise bei sich zuhause der Ukraine noch unter die Arme greifen?

Unumschränkte Hilfen an Kiew
Die Mehrheit der Konferenzteilnehmer sprach sich für unumschränkte Hilfen an Kiew aus. Egal was die Ukrainer forderten - Schuldenschnitt, Aufnahme in die NATO, Verhinderung des Baus neuer russischer Pipelines in Umgehung des Transitlandes Ukraine und billiges Gas aus dem Westen - der Westen müsse in diesem Grenzland zu Russland seine demokratischen Werte verteidigen.

Nur deutsche und französische Teilnehmer blieben skeptisch und wurden deshalb von Vertretern Baltischer Staaten kritisiert.
Die U.S. Diplomatin Victoria Nuland, auf dem Panel umringt von ehemaligen US-Armeegenerälen, sprach den Ukrainern Mut zu: man habe einen militärischen Vormarsch der Russen in der Ostukraine aufgehalten.
Doch wo bleiben die versprochenen Reformen? Die neuen jungen Minister erzählten von internen Widerständen aus der allmächtigen Bürokratie. Nach Ansicht des Gouverneurs von Odessa, Michail Saakaschwili, zerstöre eine Schattenregierung der Oligarchen alle Reformbemühungen.

Die Justiz so korrupt wie zuvor
Die wichtigsten Wirtschaftszweige, vor allem der Energiesektor, befänden sich noch immer in der Hand der Oligarchen. Die Justiz sei so korrupt wie zuvor.
Kein Wunder, dass in der Ukraine inzwischen das Wort von einer zum zweiten Mal gescheiterten Revolution (nach 2005) die Runde macht.
Die Umfragewerte für die pro-westliche Regierungskoalition stürzen ab und die Ex-Premierministerin Julia Timoschenko scheint aus der Versenkung wieder herauszukommen. Sie will mit Hilfe der Stimmen der Ostukrainer zurück an die Macht.

Eine Art Ukraine-Müdigkeit
In der Tat kommt im Westen eine Art Ukraine-Müdigkeit auf. Die Katastrophe im Nahen Osten zwingt die Europäer in der Mittelmeerregion zu handeln.
Die Ukraine muss endlich zur Ruhe kommen. Die seit drei Wochen andauernde Waffenruhe in der Ostukraine nährt Hoffnungen, dass am 2. Oktober, bei einem Spitzentreffen zwischen den Staatschefs Deutschlands, Frankreichs, Russlands und der Ukraine, der Durchbruch im Minsker Friedensprozess erzielt wird.

http://www.huffingtonpost.de/alexander-rahr/syrien-verdraengt-ukraine_b_8162646.html

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Thomas am Mo 21 Sep 2015 - 21:01

Minsker Verhandlungen: Deutschland ist besorgt über nicht ausreichendes Ergebnis
In Deutschland macht man ernsthafte Sorgen über die Pläne der Rebellen, eigene „Wahlen“ im Donbass abzuhalten, und über das Fehlen von Ergebnissen des Treffens der Untergruppe für die Sicherheit der trilateralen Kontaktgruppe, das in Minsk am 15. September stattgefunden hat.

Das erklärte auf einem Briefing in Berlin der offizielle Regierungssprecher Steffen Seibert, berichtet der Ukrinform-Korrespondent.

Er erinnerte daran, dass die Abhaltung von Wahlen der ukrainischen Gesetzgebung zugrunde liegt und der zentrale Punkt der Minsker Vereinbarungen ist.

Die Vize-Sprecherin des deutschen Auswärtigen Amtes, Sawsan Chebli, hat ihrerseits hinzugefügt, dass Berlin die Absichten der Terroristenanführer, eigene „Wahlen“ abzuhalten, als „offene Bedrohung“ für „Minsk“ sieht. „Wir erwarten von Moskau, dass es seinen Einfluss auf die Separatisten verwendet und sie überzeugt, diese Wahlen abzusagen“, sagte die Diplomatin.

http://www.ukrinform.de/rubric-politik/1886324-minsker-verhandlungen-deutschland-ist-besorgt-ber-nicht-ausreichendes-ergebnis.html
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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Thomas am Mi 23 Sep 2015 - 15:26

Ukraine will von Russland $ 50 Mrd. für die Krim und Donbass
Die Ukraine will Russland für die Annexion der Krim und die Besetzung der Gebiete im Donbass verklagen.


Die Ukraine wird durch internationale Gerichte von Russland Entschädigung für die Annexion der Krim und die Besetzung der Gebiete von Donbass fordern. Die Entschädigungssumme solle mehr als 50 Milliarden Dollar betragen.

Das erklärte der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin in einem TV-Programm.

„Wir wissen bereits, welchen Schadenersatz wir fordern werden… Es handelt sich um Milliardenbeträge. Und die Milliardensummen können dabei nach unterschiedlichen Klagen sein. Ich denke, dass im Ergebnis die Höhe der Summe nach einigen Klagen dem „Fall Yukos“ gleichen kann (der russische Erdölkonzern Yukos verklagte Russland in Den Haag für $ 50 Milliarden - Red.)“, erzählte Klimkin über die Klagen der Ukraine in internationalen Gerichten gegen Russland im Zusammenhang mit der Annexion der Krim und der Aggression im Donbass.

„Wir haben alles berechnet. Sogar die Naturschätze, einschließlich des Sandes, den wir nicht benutzen können“, sagte Klimkin.

http://www.ukrinform.de/rubric-politik/1887817-ukraine-will-von-russland-50-mrd-fr-die-krim-und-donbass.html
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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Umnichka am Do 24 Sep 2015 - 15:20

Bewegung von Hunderten Kämpfern in russischer Uniform in Donezk festgestellt

Die Bewegung von ca. 800 Menschen in russischer Uniform sowie auch von Dutzenden gepanzerten Kampffahrzeugen verschiedenen Typs hat man in Donezk festgestellt. Dies teilte der Koordinator der Gruppe „Informationswiderstand“, Parlamentsabgeordneter Dmytro Tymtschuk, auf Facebook mit. „In Donezk ist die Bewegung von mehreren Dutzend gepanzerter Kampffahrzeuge verschiedenen Typs und von bis zu 800 Mann in russischer Uniform mit Kennzeichen der Streitkräfte der Russischen Föderation festgestellt worden“, schrieb er.

http://www.nrcu.gov.ua/de/news.html?newsID=7803

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  telzer am Fr 25 Sep 2015 - 13:15

Ob sie wieder "Besorgnis" geäußert haben, weil Poro nicht macht was die Westeuropäische "Führungselite unter #Russenmeier " von ihm verlangt ?! hmm
Haben sie ihm die neuen Anweisungen , wie er sich gegenüber den Terroristen im Donbas zu verhalten hat, übergeben ?! facepalm


Poroschenko traf sich mit EU-Abgeordneten

Ukrinform schrieb:
Beim Treffen mit EU-Abgeordneten hat Petro Poroschenko einige für die Ukraine aktuelle Fragen durchgegangen.

Kiew, den 25. September /Ukrinform/.
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat sich gestern mit den Mitgliedern des Europäischen Parlaments - Mitgliedern der Ausschüsse für internationalen Handel und Rechtsfragen - getroffen. Bei ihrem Treffen haben die Seiten den Verlauf von Reformen und den Vorbereitungsstand auf den Beginn des Funktionierens der vertieften und umfassenden Freihandelszone zwischen der Ukraine und der Europäischen Union besprochen.

Das teilt der Pressedienst des Staatschefs mit.

Poroschenko äußerte die Hoffnung auf die positive Bewertung der EU-Mission bezüglich der Umsetzung des Liberalisierungsplans des visafreien Regimes für die Ukrainer.

„Im Falle einer positiven Bewertung wird es sehr wichtig und symbolisch in Bezug auf die Solidarität der EU mit der Ukraine sein, dass das Europäische Parlament und die Europäische Kommission positive Entscheidungen hinsichtlich des visafreien Regimes treffen“, betonte der Präsident.

Der ukrainische Präsident informierte auch die EU-Abgeordneten über die Lage im Donbass und lenkte die Aufmerksamkeit auf die mangelnden Fortschritte im politischen Teil der Vereinbarungen von Minsk. „Wahlen in den besetzten Gebieten von Donbass werden den Friedensprozess vernichten“, sagte Poroschenko.

Quelle : Poroschenke traf sich mir EU Abgeordneten

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Umnichka am Fr 25 Sep 2015 - 16:29

Gut, aber hilft ihnen nicht wirklich...

Hohe Auszeichnung für Senzow und Koltschenko

Der in Russland inhaftierte ukrainische Regisseur Oleh Senzow und Aktivist Olexandr Koltschenko wurden mit dem ukrainischen Tapferkeitsorden des ersten Grades ausgezeichnet. Ein entsprechender Erlass wurde am Donnerstag vom Präsidenten Petro Poroschenko unterzeichnet, teilt die Nachrichtenagentur Ukrinform mit.

Wie berichtet, wurde Oleh Senzow Ende August in Russland zu 20 Jahren Haft wegen angeblicher terroristischer Aktivitäten auf der Krim verurteilt. Koltschenko erhielt 10 Jahre. Ihre Inhaftierung wird international scharf kritisiert.

http://www.nrcu.gov.ua/de/news.html?newsID=7893

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Umnichka am Sa 3 Okt 2015 - 18:43

Endlich wird der Hug mal direkter! Scheint so als hätte der jetzt nicht mehr so viel Angst vor den Russen, da die sich nun wohl mehr auf andere Ländereien konzentrieren.

Separatisten hindern OSZE-Beobachter an ihrer Arbeit


Die prorussischen Separatisten im Donbass hindern die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) an ihrer Arbeit und am Zugang zur ukrainisch-russischen Grenze. Dies teilte der Vize-Chef der OSZE-Mission in der Ukraine, Alexander Hug, am Freitag während eines Skype-Briefings aus Luhansk mit, berichtet die Nachrichtenagentur Ukrinform. Auf dem von der ukrainischen Regierung kontrollierten Territorium seien die Beobachter keinen Hindernissen bei ihren Bewegungen ausgesetzt worden, aber in den unkontrollierten Gebieten werden sie mit bedeutenden Problemen konfrontiert, wird Hug von Ukrinform zitiert.

http://www.nrcu.gov.ua/de/news.html?newsID=8468

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Thomas am So 4 Okt 2015 - 15:35

Putins Regime ist nach dem Schema eines kriminellen Syndikats aufgebaut

Der westliche Journalist und Experte für Russland, Brian Whitmore, berichtet über die wirkliche Macht in Russland, hinter der kriminelle Struktur steckt.

Die wirkliche Macht in Russland gehört einer Gruppe von Menschen, die in eine informelle Struktur vereint sind, die nach vielen Merkmalen mit ihren Anführern und „dem Pate“ einer organisierten kriminellen Gruppierung ähnelt.

Solche Ansicht äußerte Brian Whitmore, westlicher Journalist und Experte für Russland, während der Diskussion in Atlantic Council zum Thema „Putins Syndikat“, berichtet der Ukrinform-Korrespondent.

„Der Prozess der Beschlussfassung in diesem Land funktioniert nach vielen Parametern genauso wie ein Verbrechen-Syndikat, da die Entscheidungen dort nicht durch die Staatsduma, die Regierung, sondern durch eine informelle Struktur getroffen werden“, sagte der Experte.

In diesem Zusammenhang betonte Whitmore, dass die Entscheidung in Russland in einem Kreis von ca. 12 Personen getroffen wird, die Schlüsselämter bekleiden und ihre eigenen kleinen Gruppen haben. Sie führt der so genannte „Pate“, der alle strittigen Fragen auflöst. Alle Anführer sind respektable und angesehene Menschen in der russischen Gesellschaft und haben ihre Anwälte, die ihre Interessen verteidigen.

Dieses Syndikat gibt sich, dem Journalisten zufolge, für den Staat aus. Zur Bestätigung der Tatsache, dass die Struktur kriminell ist, stellt Whitmore fest, dass sie zu Drohungen, Einschüchterungen und Gewalt greift, um ihre Ziele zu erreichen. Mit diesem Ziel hat sie alle notwendigen Instrumente, um sogar jene zu beseitigen, die sich widersetzen. Als Energiequelle für diese Struktur diene die Korruption, so der Experte.

„Korruption als Phänomen existiert leider überall, auch in Europa. Aber ich kann in der Geschichte keinen anderen Fall finden, wo der Staat die kriminelle Korruption verwendete, wie das die Russische Föderation unter der Leitung von Wladimir Putin tut“, sagte er.

Whitmore beschäftigt sich mit Russland seit den 1990-er, als er als Korrespondent für Boston Globe in Moskau arbeitete.

http://www.ukrinform.de/rubric-kriminalitat/1888038-brian-whitmore-putins-regime-ist-nach-dem-schema-eines-kriminellen-syndikats-aufgebaut.html


Zuletzt von Thomas am So 4 Okt 2015 - 15:35 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Überschrift)
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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  telzer am So 4 Okt 2015 - 16:50

Ach nee, hätt ich jetzt nicht gedacht, der Oberpate macht doch gerade einen auf Krieg Krieg facepalm

Aber jeder Pate findet seinen Nachfolger (meist gewaltsam), ob es ihm passt oder net
(ob dies dann ein Vorteil für den Rest der Welt ist, wage ich an dieser Stelle mal zu bezweifeln)

Also immer schön die AK bereithalten Very Happy

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Umnichka am Mo 5 Okt 2015 - 15:22

Tymtschuk: Separatisten nutzen Waffenruhe zur Erhöhung von Kampfbereitschaft

Der Gegner nutze den Waffenstillstand zum Auswechseln von Personal, Verlegung von Gerät, Errichtung von Kommunikationen und Erhöhung der Kampfbereitschaft der illegalen bewaffneten Formationen. Dies schrieb der Parlamentsabgeordnete der Ukraine, Koordinator der Gruppe „Informationswiderstand“ Dmytro Tymtschuk auf seiner Facebook-Seite. Auf der Basis einer Bandenformierung führen die Separatisten, so Tymtschuk, beispielsweise die Ausbildung von Feuerbeobachtern für Artillerieverbände durch. Nach Angaben der Gruppe „Informationswiderstand“ bildet man auf mehreren Übungsplätzen Panzersoldaten, Artilleristen und Infanteristen der sogenannten „Volksrepubliken Donezk und Lugansk“ aus.

http://www.nrcu.gov.ua/de/news.html?newsID=8642

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Umnichka am Di 6 Okt 2015 - 18:27

Klimkin: Russland muss Truppen aus dem Donbass bis Jahresende zurückziehen sonst Sanktionen

Die Sanktionen des Westens gegen Russland sollten beibehalten, und möglicherweise noch verschärft werden, wenn es seine Truppen aus den besetzten Gebieten von Donbass bis Ende dieses Jahres nicht zurückzieht, sagte im TV-Talk-Show der Außenminister der Ukraine, Pawlo Klimkin, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.

„Wenn wir es nicht schaffen, in diesem Jahr „Minsk“ zu einem gewissen Maße, beispielsweise den vollständigen Abzug der russischen Truppen und Ausrüstung, umzusetzen, dann müssen natürlich die Sanktionen verlängert werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Sanktionen verschärft werden. Wir sprechen darüber mit den Vereinigten Staaten, Kanada, G-7 und mit der EU…“, sagte er.

Dem Minister zufolge tut die Ukraine alles Mögliches für die Erfüllung der Abkommen von Minsk, während Russland versucht, diesen Prozess entweder zu verzögern, oder zu torpedieren.

http://www.ukrinform.de/rubric-politik/1893700-klimkin-russland-muss-truppen-aus-donbass-bis-jahresende-zurckziehen-sonst-sanktionen.html#

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Umnichka am Di 6 Okt 2015 - 18:30

Tag in ATO: Ein Soldat bei Auseinandersetzung mit Saboteuren verletzt

In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss der Positionen der ukrainischen Truppen festgestellt, jedoch bekam ein ukrainischer Soldat bei einer Auseinandersetzung mit einer feindlichen Diversant-Aufklärungsgruppe eine Verletzung, als diese versuchte, den Fluss Siwerskyj Donez zu überqueren.

Das berichtete auf dem Briefing der Pressesprecher der Administration des Präsidenten für ATO, Oberst Andrij Lysenko, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.

Ihm zufolge hat man gestern auch zwei feindliche Drohnen im Himmel der Donezker Region gesehen.

http://www.ukrinform.de/rubric-militar/1893889-tag-in-ato-ein-soldat-in-auseinandersetzung-mit-saboteuren-verletzt.html#

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Umnichka am Do 8 Okt 2015 - 13:50

Tropfen auf den heissen Stein, oder der Anfang von mehr!?

Treffen der Kontaktgruppe- nach gestrigen Beschuss von Troizke durch "Separatisten"

„Um 12:25, im Bereich der Ortschaft Troizke haben die Terroristen mit den Panzerabwehrraketen den ukrainischen Vorposten beschossen, wo man Ingenieurarbeiten durchführte. Insgesamt wurden zwei Raketen abgefeuert. Infolgedessen ist eine der Raketen in den Bagger getroffen und vier ukrainische Soldaten wurden dadurch verwundet“, heißt es in der Meldung.

Unmittelbar nach der Bombardierung hat die ukrainische Seite die Vertreter der OSZE über den Vorfall informiert. Zum Tatort kamen sofort die internationalen Beobachter, die den Vorfall dokumentiert haben.

Wie der ATO-Stab meldet, wird jetzt die Frage des Nottreffens der trilateralen Kontaktgruppe behandelt.

Dieser Beschuss war der einzige Fall der Verletzung des Waffenstillstands seitens des Feindes seit dem 30. September dieses Jahres.

http://www.ukrinform.de/rubric-notstand_notfalle/1894797-kontaktgruppe-kommt-zu-einem-nottreffen-wegen-des-beschusses-in-troizke-zusammen.html

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Thomas am Fr 9 Okt 2015 - 16:05

Poroschenko und Nasarbajew vereinbaren Zusammenarbeit im Erd und Gasbereich

Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, und der Präsident von Kasachstan, Nursultan Nasarbajew, betonten, dass die wesentliche Intensivierung der handelswirtschaftlichen Zusammenarbeit eine der wichtigsten Aufgaben der bilateralen Beziehungen ist.

So heißt es in der gemeinsamen Erklärung der beiden Staatschefs, berichtet die Pressestelle des Präsidenten der Ukraine.

„Es ist bestätigt, dass die Prioritätsbereiche für die Entwicklung der gegenseitig vorteilhaften Zusammenarbeit sind: Brennstoff- und Energiebereich, Landwirtschaft, Energie, Transport, Bergbau, Agrar-Industriemaschinenbau, Infrastruktur, Luftfahrt, Raumfahrt und andere“, steht im Dokument.

In diesem Kontext wurde eine hohe Bewertung den Ergebnissen der 12. Sitzungen der gemeinsamen zwischenstaatlichen ukrainisch-kasachischen Kommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit gegeben, die am 16. Juli 2015 in Kiew stattgefunden hatte.

Laut der Erklärung sollen ukrainisch-kasachische Gemeinschaftsunternehmen zur Herstellung von Öl und Gasausrüstung, Eisenbahnprodukten, kommunalen, Straßenbau- und Hebe- und Transportausrüstung, Bergbaumaschinen gegründet werden.

Die Präsidenten begrüßten die Abhaltung im Rahmen des Besuchs des ukrainisch-kasachischen Wirtschaftsforums und unterstrichen die Bedeutung der Kooperationsbeziehungen zwischen Unternehmen und Firmen beider Länder, auch im Rahmen der Erweiterung der interregionalen Zusammenarbeit sowie der Zusammenarbeit in vielseitigen Formaten.

http://www.ukrinform.de/rubric-wirtschaft/1895581-poroschenko-und-nasarbajew-vereinbaren-die-zusammenarbeit-im-erdl-und-gasbereich.html
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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  telzer am Fr 9 Okt 2015 - 16:29

Ich hatte hier schon mal darauf hingewiesen, Nasarbajew du bist der Nächste. Sad
Warte, wenn der kleine Pate mit Syrien fertig ist.
Angedroht hat Durgin das ja schon


@Umnichka schrieb:
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, und der Präsident von Kasachstan, Nursultan Nasarbajew, betonten, dass die wesentliche Intensivierung der handelswirtschaftlichen Zusammenarbeit eine der wichtigsten Aufgaben der bilateralen Beziehungen ist.


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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Umnichka am Sa 10 Okt 2015 - 14:37

Recht hat er

Poroschenko: Einsatz Russlands in Syrien bedroht Welt- und Sicherheitsordnung

Präsident der Ukraine Petro Poroschenko hält den Einsatz Russlands im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ in Syrien für eine Gefahr für die „Welt- und Sicherheitsordnung“. Dies erklärte der ukrainische Präsident in einem Interview der BBC "Newsnight". Poroschenko zufolge verliere der russische Präsident Wladimir Putin an Rückhalt in Russland. Nun wolle er mit seinem Einsatz gegen den IS die Welt ins Chaos stürzen, erklärte der ukrainische Staatschef.

http://www.nrcu.gov.ua/de/news.html?newsID=8998

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Umnichka am Sa 10 Okt 2015 - 14:40

Geplanter Terrorakt in Kiew verhindert!

Eine aus Russland geleitete Diversionsgruppe plante, das Kreiswehrersatzamt in Kiew zum Tag des Verteidigers der Ukraine in die Luft zu jagen.

Das gab am Samstag auf einer Pressekonferenz der Chef des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU), Wasyl Hryzak, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.

„Gestern wurden in Kiew sechs Personen festgenommen, die am Tag des Verteidigers der Ukraine eines der Kreiswehrersatzämter der Stadt Kiew zu sprengen planten. Gestern haben wir neun Durchsuchungen gemacht“, sagte er.

Der SBU-Chef erinnerte auch daran, dass früher von den Sicherheitskräften eine andere Diversionsgruppe festgenommen wurde, die das Volontärzentrum am Obolon (Stadtviertel von Kiew) in die Luft jagen wollte.

Nach seinen Worten haben diese beiden Gruppen unabhängig voneinander gehandelt, aber beide leitete man aus Russland.

http://www.ukrinform.de/rubric-notstand_notfalle/1896096-geplanter-terrorakt-in-kiew-verhindert.html

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Umnichka am Sa 10 Okt 2015 - 14:41


Cameron und Merkel einigen sich auf Verlängerung der Sanktionen!

Der britische Premierminister David Cameron und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben sich darüber geeinigt, dass die Europäische Union Sanktionen gegen Russland beibehalten soll, bis Minsker Abkommen über die Regelung des Konflikts im Osten der Ukraine vollständig umgesetzt sind.

Darüber schreibt Radio Liberty unter Bezugnahme auf den Pressedienst des britischen Premierministers.
Beide Politiker haben während ihres Treffens auch die Wichtigkeit der finanziellen und praktischen Unterstützung für die Ukraine betont.

http://www.ukrinform.de/rubric-politik/1896024-cameron-und-merkel-einigen-sich-auf-verlngerung-der-sanktionen.html


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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  telzer am Mo 12 Okt 2015 - 14:37

Das Ende des bezahlten Patriotismus Very Happy

Mann ist das voll da , die treten sich ja tot facepalm


Von gestern ....
auf die heute geplante patriotische Veranstaltung vor dem WDNCh ist "für umsonst" niemand gekommen. Die Organisatoren, die mit den russischen Trikoloren in der Hand um die Teilnehmer unter den Passanten warben, blieben allein. Das Erste-Hilfe-Zelt für den Fall, dass es jemandem wegen der Sinnlosigkeit der Aktion schlecht werden sollte, stand mitten des menschenleeren Platzes, der vorzeitig für Tausende Teilnehmer mit weißer Farbe in Partikel aufgeteilt war. Hier sollten Kolonnen von Patrioten stehen und verkünden: "Ich bin Patriot!", aber auch das Versprechen, ins Fernsehen zu kommen, ließ die Menschen kalt. Offensichtlich ist den Patrioten das Geld für solche Massenszenen ausgegangen. Fotoreportage: Varlamov

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

In der Quelle noch einige "Eindrücke" Very Happy
Quelle : Das Ende des bezahlten Patriotismus

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Umnichka am Mi 14 Okt 2015 - 18:49

Von Anders Aslund

LASST DIE RUSSLAND-SANKTIONEN WIRKEN

Die Politik des Westens gegen Russland ist erfolgreich – und sie schadet deutschen Unternehmen nur wenig. Es gibt keinen Grund, sie jetzt schon zu beenden. Von Anders Aslund

Anfang Oktober war es wieder einmal so weit: Die deutsche Wirtschaft forderte, die westlichen Sanktionen gegen Russland müssten unbedingt gelockert werden. Der Chef des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, wurde von der Deutschen Presseagentur mit folgendem Satz zitiert: "Ein Abbau der Wirtschaftssanktionen würde die derzeitige positive Dynamik unterstützen und damit auch die Umsetzung des Minsker Friedensplans deutlich erleichtern."

Um ihre Klage gegen die Sanktionen zu untermauern, führen die Unternehmensvertreter gern die Exportstatistik an: Danach brachen die deutschen Ausfuhren nach Russland in den ersten sieben Monaten des Jahres um 30 Prozent auf 12,59 Milliarden ein. Das allerdings ist nur die halbe Wahrheit. Da die gesamten Importe der Russischen Föderation im gleichen Zeitraum sogar um 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgingen, ergibt sich ein interessanter Effekt: Die deutsche Wirtschaft baut ihren Anteil an den russischen Einfuhren im Rahmen der Krise aus.

Russland importiert vor allem deshalb so viel weniger, weil der Preis für Öl – und damit für eines der wichtigsten Exportgüter des Landes - sich seit Mitte 2014 annähernd halbiert hat. Der Wechselkurs des Rubels ist aufgrund der Rohstoffabhängigkeit Russlands eng an den Ölpreis gekoppelt. Als also der Ölpreis um die Hälfte fiel, waren auch die Öl- und Gasexporte nur die Hälfte wert, was im ersten Halbjahr 2015 zu einem Einbruch von 31 Prozent bei den gesamten Exporten führte. Die Einfuhren aber gingen noch viel stärker zurück, was zu einem kleinen Teil an den Finanzsanktionen des Westens gegen Russland lag. Die deutschen Unternehmen allerdings behaupteten sich in diesem schlechten Umfeld erstaunlich gut gegen ihre Wettbewerber.

RUSSISCHER MARKT SPIELT KEINE ROLLE
Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass die Ölpreise noch für viele Jahre im Keller bleiben. Auch das russische Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird sich daher in Euro oder Dollar gerechnet nicht so bald wieder erholen. Der Internationale Währungsfonds schätzte Russlands BIP im Jahr 2014 auf 1861 Milliarden Dollar, geht für das laufende Jahr aber nur von 1337 Milliarden Dollar aus. Das entspräche einem Rückgang um 28 Prozent, was vermutlich noch zu optimistisch ist. Wahrscheinlicher ist ein Einbruch um 40 Prozent, zumal sich der Wechselkurs gegenüber 2014 annähernd halbiert hat. Wer in Russland Geschäfte macht, kann also kaum mit einer Expansion des Marktes rechnen.

Für Deutschland spielt der russische Markt in Wahrheit nur eine untergeordnete Rolle. Im Jahr 2014 gingen nur 2,6 Prozent der deutschen Exporte nach Russland, das Riesenreich rangiert also unter den deutschen Ausfuhrmärkten nur an 13. Stelle. Da sich die deutschen Exporte im laufenden Jahr insgesamt sehr positiv entwickelten wird die Bedeutung Russlands relativ gesehen sogar noch abnehmen.

Für Russland hingegen hat sich ein altes Problem noch verstärkt. Das Land ist noch abhängiger von Öl- und Gasexporten geworden als es ohnehin schon war. Zugleich hat sich das Geschäftsklima weiter verschlechtert, weil die großen Staatskonzerne gut geführte Privatunternehmen geschluckt haben. Ein starker Fall des Wechselkurses, der noch nach dem Crash von 1998 die russischen Unternehmen wieder wettbewerbsfähiger machte, wird dieses Mal also kaum helfen.

Weiterlesen:
KREML ZEHRT VON KRIM-ANNEXION
Weder Deutschland noch die USA oder ein anderes Land hat genug Einfluss, um auf eine bessere Wirtschaftspolitik in Russland hinzuwirken. Die Fiskalpolitik Moskaus bleibt recht konservativ, und die Währungsreserven reichen aus, um die Sanktionen noch für mehrere Jahre durchzustehen. Und die Prioritäten des Kremls sind klar: Staatliche Behörden, das Militär und der Sicherheitsapparat genießen Vorrang vor dem allgemeinen Lebensstandard. Die Reallöhne werden in diesem Jahr um neun bis zehn Prozent zurückgehen und das BIP ungefähr um vier Prozent.

Die Frage ist vor allem, wie leidensfähig die russische Bevölkerung angesichts dieser abenteuerlichen Politik ist. Der russische Sozialwissenschaftler Michail Dmitriew, der die Unruhen von 2011 und 2012 korrekt vorhergesagt hatte, kam unlängst in einer Analyse zu dem Schluss, dass das Regime mittlerweile einzig und allein von seiner Außenpolitik zehrt.

Das allerdings ist trügerisch. Die illegale und weitgehend friedliche Annexion der Krim wurde in Russland noch begeistert begrüßt und fand nach Angaben unabhängiger Meinungsforscher Zustimmungswerte von 88 Prozent in der Bevölkerung. Der blutige Krieg im Donbass aber ist nicht annähernd so populär, auch weil sich partout kein Sieg einstellen will. Die ukrainische Bevölkerung im Süden und Osten des Landes verweigert den von Russland entsandten Milizen ohne Hoheitsabzeichen die Gefolgschaft. Und die ukrainischen Streitkräfte haben sich als wehrhafter erwiesen als erwartet, so dass Russland bei etwaigen Offensiven stets Spezialeinheiten einsetzen muss. Russlands Krieg in der Ostukraine ist weder klein noch siegreich.

WAFFENSTILLSTAND HÄLT
Der Westen hat sich in seiner Reaktion weitgehend auf Wirtschaftssanktionen beschränkt. Angesichts der Schwäche Russlands hat sich das aber als ausgesprochen wirkungsvoll erwiesen. Dafür spricht auch der Umstand, dass der Kreml seit Anfang September den Waffenstillstand respektiert, der offiziell bereits seit einem Jahr gilt.

Warum also sollte der Westen eines seiner wenigen Mittel gegen Russland aus der Hand geben, zumal eines, das auch zu wirken scheint? Nun gut, deutsche Unternehmen könnten einen noch größeren Anteil am rasant schrumpfenden russischen Markt gewinnen. Aber wirklich überzeugend ist dieses Argument nicht

http://www.capital.de/meinungen/lasst-die-russland-sanktionen-wirken.html

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Umnichka am Fr 16 Okt 2015 - 19:25

ääähm ja! Sie berufen sich hier auf RT facepalm Die Strafe folgt zugleich, siehe letzter Absatz bezüglich Update Grinsen

Ukraine fordert von Russland mehr als 40 Milliarden Euro Entschädigung

Die Summe ist gigantisch: Mehr als 40 Milliarden Euro fordert die Ukraine angeblich von der russischen Regierung. Kiew habe Moskau angeboten, bis zum 29. Oktober einer „Schuldenumstrukturierung zuzustimmen“, berichtet der Propagandasender "Russia Today". Das Geld würde dann mit den im Vergleich zu dieser Summe mickrig wirkendenden drei Milliarden Euro verrechnet, die die Ukraine Russland schuldet.

Als Entschädigung für den Verlust der 2014 von Russland annektierten Krim sowie das militärische Eingreifen des großen Nachbarn im Donbass verlange die Ukraine eine Summe von mehr als 40 Milliarden Euro, zitiert „Russia Today“ den ukrainischen Premierminister Arseny Yatsenyuk. Man sei bereit für ein „gerichtliches Vergleichsverfahren“. Zunächst hatte die Seite noch von einer Billion Dollar gesprochen.

Eine Sprecherin des ukrainischen Außenministeriums äußerte sich auf Anfrage der „Huffington Post“ nicht dazu, ob der Bericht stimme. Die ukrainische Botschaft war für eine Stellungnahme ebenfalls nicht erreichbar. Die angebliche Forderung ist jedenfalls nicht neu: Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte die ebenfalls kremlnahe russische Nachrichtenagentur „Tass“ über das billionenschwere Ansinnen Yatsenyuks berichtet.

Auch wenn „Russia Today“ in der Propagandaschlacht zwischen der Ukraine und Russland bereits manche pro-russische Falschmeldung verbreitet hat, scheint das erneue Erheben der Forderung seitens Kiew durchaus plausibel. So hat das ukrainische Parlament kürzlich beschlossen, dass das Land drei Milliarden Euro, die sich das Land vor Jahren von Russland geliehen hat, auf absehbare Zeit nicht zurückzahlt.

Klar ist: Die russische Regierung lehnt Entschädigungszahlungen an die Krim bislang kategorisch ab. „Die Krim ist russisch“, sagt eine Sprecherin des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

UPDATE 19.05 Uhr: Die Seite "Russia Today" hatte zunächst gemeldet, die Ukraine fordere mehr als eine Billiarde Dollar Entschädigung. Inzwischen hat sie diese Angabe geändert. Die Ukraine fordere offiziell eine Billiarde Griwna, umgerechnet mehr als 40 Milliarden Euro.

http://www.huffingtonpost.de/2015/10/15/ukraine-russland-entschad_n_8301326.html

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  Umnichka am Sa 17 Okt 2015 - 16:09

Merkel setzt auf Wirtschaftsreformen in der Ukraine

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht Wirtschaftsreformen in der Ukraine als drängende Aufgabe und Voraussetzung für deutsche Investitionen an. Das Land wolle sich der Europäischen Union annähern, sagte Merkel am Samstag in ihrem wöchentlichen Video-Podcast. «Und jetzt muss natürlich die Erneuerung der Wirtschaft erfolgen.» Die deutsche Industrie sei zu Investitionen bereit, «wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen stimmen».

Am kommenden Freitag eröffnen Merkel und ihr ukrainischer Amtskollege Arseni Jazenjuk eine deutsch-ukrainische Wirtschaftskonferenz in Berlin. Die Ukraine müsse die dominante Rolle der Oligarchen zurückfahren, sagte Merkel. «Man muss Menschen Transparenz geben, es muss gegen Korruption angekämpft werden.»

http://www.europeonline-magazine.eu/merkel-setzt-auf-wirtschaftsreformen-in-der-ukraine_418192.html

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Re: Meldungen von sonstigen Onlinemedien! (alt)

Beitrag  telzer am So 18 Okt 2015 - 11:37

Hört hört , Mutti spricht - als wenn wir das nicht alle wüßten -

Leider geht es zu schleppend, aber kleine Trippelschritte vorwärts gehen
- irgendwann kommt man auch an

und auch meiner Meinung nach - zu langsam

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