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Berichte von der Krim(alt)




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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Sonnenblume am So 8 Feb 2015 - 16:47

Am Ende wird es nur noch Villen für die Nomenklatura da geben und ein Sperrgebiet fürs Militär. Die Bediensteten bekommen dann ein "Ghetto" im Wald, damit sie die Augen nicht beleidigen..
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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Tischdienst am Mo 9 Feb 2015 - 21:39

http://www.nzz.ch/wirtschaft/der-russische-milliardaer-und-die-bruecke-ins-nichts-1.18477826
Hört sich doch sehr optimistisch an. Oder?
Grüße aus Alexandropolis
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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Sonnenblume am Di 10 Feb 2015 - 20:09

@Tischdienst schrieb:
http://www.nzz.ch/wirtschaft/der-russische-milliardaer-und-die-bruecke-ins-nichts-1.18477826
Hört sich doch sehr optimistisch an. Oder?
Grüße aus Alexandropolis
Ich glaube auch, dass es das Letzte ist was er baut (bauen darf) Very Happy
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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Tischdienst am Di 10 Feb 2015 - 20:32

Seit heute sind die Festnetzleitungen von der Krim zur Ukraine ab geschalten.  So, nun kann der Hasenbruder halt nicht mehr mit seiner Mama telefonieren und so wird es jetzt vielen Familien gehen. Mobilnetz zwischen Krim und UA gehen ja schon seit langen nicht mehr.
Quelle und Hase.
Gruß aus dem Womo.

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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Festus am Di 10 Feb 2015 - 21:54

Sag ich doch, die Krim wird immer mehr zum KZ oder zum Gulag!

Die echten Faschisten sitzen im Kreml!


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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Jensinski am Mi 11 Feb 2015 - 12:04

Was, auch kein Internet mehr?

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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  telzer am Mi 11 Feb 2015 - 12:53

Unsere Festnetznummer in Feodosija ist nicht zu erreichen , -Nummer ungültig- wird gemeldet.
Warten wir noch ein paar Tage ab .
Laut Aksjonow soll ein Virus wohl die Nummerndatenbank zerstört haben oder zumindest angefangen haben diese zu löschen - wers glaubt wird selig , wers nicht glaubt kommt in den Himmel facepalm

Angeblich soll das in ein paar Tagen wieder funktionieren Very Happy

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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Festus am Mi 11 Feb 2015 - 20:06

KRIM-KRISE

Freilassung Oleg Sentsovs gefordert

Weil er die russischen Annexion der Krim kritisierte, ist der ukrainische Filmregisseur Oleg Sentsov in russischer Untersuchungshaft. Anlässlich der Berlinale fordert die Akademie der Künste seine Freilassung.

Oleg Sentsov unterstützte die Proteste auf dem Maidan in Kiew und setzte sich gegen die russische Annektierung der Krim ein. Daraufhin wurde er im Mai diesen Jahres vom Geheimdienst FSB der Russischen Föderation festgenommen und nach Moskau gebracht.

Die Akademie der Künste fordert die zuständigen Vertreter des russischen Staates auf, den ukrainischen Bürger Oleg Sentsov sofort aus der Haft zu entlassen und ihm die Ausreise in die Ukraine oder in ein Land seiner Wahl zu ermöglichen. Dem Künstler und weiteren Angeklagten werde die Planung von Terroranschlägen vorgeworfen. Bei einer gerichtlichen Anhörung am 7. Juli habe Oleg Sentsov alle Anschuldigungen bestritten und beklagt, misshandelt und mit dem Tod bedroht worden zu sein.

Keine Kontakte mehr zu russischen Kultureinrichtungen

Nach Auskunft eines Moskauer Gerichts soll Oleg Sentsov für weitere drei Monate im Gefängnis Lefortowo festgehalten werden, heißt es in in der Pressemitteilung der Akademie der Künste. Konkrete Angaben zum Prozessbeginn, der ursprünglich schon im Oktober hätte beginnen sollen, würden nicht gemacht.

Die Akademie der Künste spricht von einer "willkürlichen Inhaftierung" ihres Künstlerkollegen, gegen die sie bereits im September protestierte. Akademiepräsident Klaus Staeck erklärte, bis zu einer Freilassung seien "offizielle Kontakte zu russischen Akademien und anderen staatlichen Kultureinrichtungen in Russland nicht vorstellbar, bis Oleg Sentsov in Freiheit ist".
sd/az (kna/Akademie der Künste)

DIE REDAKTION EMPFIEHLT

EFA errichtet Fonds für Oleg Sentsov
Seit Mai sitzt der Filmemacher Oleg Sentsov in Moskau in Haft. Die Anklage: Planung terroristischer Aktionen auf der Krim. Die Europäische Filmakademie hat einen Fonds ins Leben gerufen, um den Ukrainer zu unterstützen. (14.07.2014)  

Oleg Sentsov: "Ich bin kein Leibeigener"
Er könne nicht wie ein Stück Land von der Ukraine nach Russland verschoben werden. Bis zum Prozessbeginn im Oktober muss Regisseur Sentsov in Moskau in Haft bleiben. Für seinen Anwalt ist das Verfahren rechtswidrig. (22.07.2014)  

Quelle: http://www.dw.de/freilassung-oleg-sentsovs-gefordert/a-18248040


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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Umnichka am Sa 21 Feb 2015 - 12:29

Konzentrationslager-Krim
Diese "Story" wurde mir letzte Woche durch verschiedene Quellen aus meinem Bekanntenkreis zugetragen:
Demnach ist letzte Woche plötzlich der FSB, in einer der grössten Schulen in Simferopol(Name&Nummer der Schule ist mir bekannt) aufgetaucht und verlange vom dortigen Schuldirektor, die sofortige und fristlose Kündigung eines Lehrers! Der Lehrer wurde dann vom FSB vor den Augen der Schüler abgeführt!
Wie sich herausstellte, hatte der Lehrer bei Facebook pro ukrainische Texte über seinen Privataccount veröffentlicht! Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen "staatsfeindlicher Propaganda" und fristlos entlassen, wurde er natürlich auch sofort...

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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Umnichka am So 22 Feb 2015 - 15:23

Krim verkümmert nach Russland-Annexion zu wirtschaftlicher Wüste
Die ehemals ukrainische Halbinsel Krim gehört nun schon fast ein Jahr zu Russland. Doch seit der Annektion der Insel, die von den Krimbewohnern selbst befürwortet worden war, ist die Krim zu einer wirtschaftlichen Wüste verkümmert - nicht einmal russische Unternehmen wollen mehr auf der Krim Geschäfte machen.
Knapp ein Jahr nach der russischen Annektion der Krim widmet sich der Moskauer Statthalter Oleg Saweliew eher banalen Aufgaben. Er muss Rechnungen bezahlen. Wie alle anderen Einwohner auf der territorial umstrittenen Schwarzmeerhalbinsel hadert der vom russischen Präsidenten Wladimir Putin eingesetzte Krim-Minister dabei mit den Verhältnissen in einem ökonomischen Niemandsland.

Ob internationale Banken wie UniCredit SpA, die Kreditkartenunternehmen MasterCard und Visa, oder auch globale Ketten wie McDonald’s - sie alle haben sich nach der russischen Einverleibung von der Krim verabschiedet. Geblieben ist eine Gesellschaft, in der ausschließlich Bares gilt, und die geprägt ist von einer galoppierenden Inflation, chronischen Versorgungsengpässen und wachsenden Kriegsängsten. Selbst russische Unternehmen bleiben weg.

Bündelweise Rubel

Vor jedem Flug von Moskau auf die Krim rüstet sich Saweliew mit etlichen Rubelbündeln aus, um für das Hotelzimmer bezahlen zu können. Auf der Krim geht das seit vielen Monaten nur noch mit Bargeld, und das gilt auch für Minister.

Der 49-jährige Saweliew nennt das am Tisch in seinem Amtszimmer auf der Krim “erstaunlich”. Die von Moskau eingesetzte Regierung in der Krim-Haupstadt Simferopol sitzt direkt neben dem Parlamentsgebäude, über dem maskierte Bewaffnete vor einem Jahr die russische Trikolore gehisst hatten. Wie die Mehrheit der Bewohner auf der Krim macht Saweliew vor allem die Ukraine und den Westen für die selbst für russische Verhältnisse ausgeprägt desolate wirtschaftliche Lage verantwortlich.

Die ehemalige Sommerfrische der russischen Zaren könnte allerdings wirtschaftlich vorwegnehmen, was der gesamten Russischen Föderation unter der Poltik von Wladimir Putin noch blühen kann, sollten die USA sowie die Europäische Union die Sanktionen gegen Russland weiter verschärfen.

Versorgung zur Halbinsel gekappt

Noch im Februar letzten Jahres waren die rund zwei Millionen Einwohner der Krim Bürger der Ukraine. Nach überwältigender Zustimmung in einem Referendum, das von der Ukraine und im Westen nicht anerkannt wird, leben sie nun in Russland. Und nicht zuletzt wirtschaftlich im Alltagschaos.

Die Straßenschilder sind weiterhin in ukrainischer Sprache. Die alte ukrainische Telefonvorwahl 380 gilt im Festnetz weiter. Allerdings wurde die Zeitzone geändert; auf der Krim gehen die Uhren jetzt nach Moskauer Zeit. Die galt bis 1991 auch, als die seinerzeit neu gegründete Ukraine sich von der bröckelnden Sowjetunion abspaltete und die Halbinsel im Süden mitnahm.

Jetzt machen den Einwohnern der klimatisch begünstigten Halbinsel vor allem die steigenden Lebensmittelpreise zu schaffen. Früher wurde die Krim von der Ukraine aus versorgt, aber die legale Ausfuhr über die international nicht anerkannte und inzwischen auf beiden Seiten schwer bewachte Grenze ist nicht mehr möglich.

Allenfalls etwas lokales Obst und Gemüse wird angeboten, und der gesamte Handel basiert auf Bargeld. Die meisten anderen Waren kommen mit der unzuverlässigen Fähre aus Russland. Schlechtes Wetter kann die Versorgung um Tage verzögern. Entsprechend eingeschränkt sind auch die Reisemöglichkeiten der Krimbewohner. Das Flugticket nach Moskau kostete im letzten Sommer umgerechnet bereits mehr als 1000 Euro.

Preise preschen davon

Nach der Annektion hatte Putin zwar die Zahlungen an 560.000 Rentner und 200.000 Staatsbedienstete verdoppelt, aber die Preissteigerungen fressen das meiste davon auf. Zwischen März und Dezember betrug die Inflation 38 Prozent und die Preise für Lebensmittel sind nahezu um 50 Prozent gestiegen, wie aus Daten der Regionalregierung hervorgeht.

Damit könnte auch die von Putin unter anderem für Infrastrukturausgaben bis 2020 freigegegebene Summe von 681 Mrd. Rubel (knapp zehn Mrd. Euro) nicht ausreichen, wie Krim-Minister Saweliew selbst zugibt. Überdies bleibt unklar, wo diese Summe überhaupt herkommen soll. Mit der von Ökonomen vorhergesagten Rezession ist Moskau bereits jetzt zu einschneidenden Sparmaßnahmen gezwungen.

Der regionale Vizepremier der Krim, Mikhail Scheremet, knüpft die Hoffnung auf bessere Zeiten an eine dieser entscheidenden Infrastrukturprojekte - den Bau einer 19 Kilometer langen Verbindung über die Straße von Kertsch auf russisches Gebiet. Derzeit wird die Eröffnung frühestens für 2018 erwartet. Das Warten werde sich lohnen, sagt der Politiker.

“Für die Krim wird die neue Brücke eine Lebensader sein, wie zur Leningrader Blockade die vereiste Strecke über die See”, sagte Scheremet und meinte die einzige Verbindung zum heutigen Sankt Petersburg während der 872 Tage andauernden Blockade durch die Deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg: “Wir werden dann für immer mit dem Rest von Russland verbunden sein”.’’

http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/ukraine-konflikt-krim-verkuemmert-nach-russland-annexion-zu-wirtschaftlicher-wueste_H939208481_77445/

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Brückenbau zur Krim

Beitrag  Nordlicht am Mo 23 Feb 2015 - 12:09



Eine ähnlich lange Brücke ist mit 18 Km die Große Beltbrücke in Dänemark, die von 1988-1998 gebaut wurde. Der Preis Stand 1988 betrug 21,4 Mrd Kronen, heutiger
Wechselkurs ca. 7,4 zum Euro.Bei Berücksichtung der Preissteigerung über 27 Jahre dürfte die Brücke heute kaum unter 6 Mrd Euronen zu haben sein. Übrigens
ist die Brücke ein voller wirtschaftlicher Erfolg und hat sich wesentlich schneller bezahlt gemacht als angenommen.

Nimmt man einen üblichen russischen Korruptionsfaktor von minimal 2 an und bedenkt, dass es in der Gegend keinerlei russische Infrastruktur für den Bau gibt und die
Verkehrswege jetzt schon überlastet sind, also für einen zügigen Baufortschritt vieles erst gebaut werden muss, dann sind 15 Mrd Euro wohl nicht zu gering veranschlagt.

Das sich die Brücke über Mauteinnahmen finanzieren lässt, halte ich für ausgeschlossen. Wo soll der Verkehr herkommen ?
Wer soll die Brücke bauen ? Russischen Unternehmen traue ich das nicht zu und internationale Baukonsortien werden sich angesichts der Sanktionen nicht die
Finger daran verbrennen. Selbst chinesischen Firmen kann man über einen Wettbewerbsausschluss richtig wehtun. Im Westen ist eben mehr zu verdienen.

Das wird nix !

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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Anuleb am Mo 23 Feb 2015 - 12:39

Natürlich wird daraus nichts werden. Das ist ein Landanschluss via weitere Eroberungen des ukrainischen Territoriums schneller und einfacher zu erledigen. An der Versorgungslage der Halbinsel dürfte jedoch auch das nichts ändern. Dafür sind die Wege aus Russland einfach zu lang, die Infrastruktur zu wenig ausgebau und die russische Wirtschaft zu schwacht.

Hitler hatte übrigens seinerzeits dort schon sowas wie eine Brücke gebaut. Sie wurde jedoch vom Eisgang des Dons beiseite geschoben Grinsen

Was der Spinner Putin bei all seinem faschistischen Getue bezüglich der Krim unterschlagen hat: Die Halbinsel ist seinerzeits von Chrustschow nicht verschenkt worden. Er hatte schon in den 50er Jahren erkannt, dass die Halbinsel von der Ukraine aus besser und effektiver zu versorgen und verwalten ist wie von Russland. So langsam aber sicher wird die Bevölkerung schon noch in der Realität ankommen. Bis dahin jedoch werden die ihre (russische) Leidensfähigkeit unter Beweis stellen dürfen Wink

Letztenendes ist mir das egal. Meine Interessen liegen eher auf dem ukrainischen Festland, bei meiner Familie. Und da spielt Geopolitik eine ziemlich untergeordnete Rolle.


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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  telzer am Mo 23 Feb 2015 - 18:10

Ich hatte mal in einem anderen Forum die Rechnung mit 3,4 Mdr ( Anfangswert ) aufgemacht , mit Sotschi Faktor von 4.7 kam ich hinterher auf einen Wert von ca 18 Mdr .
Wenn wir jetzt Anuleb´s realistische Bau-Summe von 7 Mdr anlegen sind wir schon bei ca. 35 Mdr .

( ist ja so teuer wie die gesamte Olympiade in Sotschi )

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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Wormser am Mo 23 Feb 2015 - 19:20

ist doch egal was die Brücke kostet, je mehr desto besser... bleibt doch alles in der Familie...



Russland: Putin-Freund baut Brücke zur Krim

http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-putin-freund-baut-bruecke-zur-krim-bis-2018-a-1016022.html

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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Nordlicht am Mo 23 Feb 2015 - 22:54

Rezession von 5% und Inflation von 15% solls in 2015 geben, Währungszerfall, Anleihen auf Ramschniveau, Cargo 200...ach, die Gaspreise folgen den Ölpreisen mit ich glaube 6monatiger Verzögerung... lassen wir mal Rechtssicherheit ,politische Teilhabe und ähnliche Subtilitäten westlicher Lebensart beiseite:

Ich frag mich manchmal, wo will Putin eigentlich hin, wenn den Russen mal aufgeht, in was für einem Ausmaß er und die Diebe seiner Tafelrunde das Volk bestehlen ?
Was für Länder bleiben außer Syrien, Nordkorea u.ä., in denen man immerhin bei Verbrechers unter sich ist. :ich wars nicht:
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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Thomas am Di 24 Feb 2015 - 14:48

Die Brücke ist für die Russen ein so wichtiges Prestigeobjekt - gerad für die öffentliche Wahrnehmung und um der Ukraine eins auszuwischen . Das ich mir zu100% sicher bin , das dieses Projekt auch realisiert wird .
Das lassen sich diese Gauner doch nicht nehmen !
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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Tischdienst am Di 24 Feb 2015 - 15:22

Ich glaub nicht daran! Auch wenn es eine Prestigefrage ist. Auch dafür findet sich am Ende eine gute Ausrede, …… äh, ich meinte, ein guter Grund, sie nicht zu bauen.
Gruß aus dem Womo.

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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Dicker am Di 24 Feb 2015 - 18:51

Das Glaube ich auch . Bis es soweit ist fliesst noch viel, viel Wasser und Gott weiss vielleicht ist W.P schneller im Himmel als er denkt Very Happy

Ist ja ein sehr einsamer Hund das Kerlchen Grinsen
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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  telzer am Di 24 Feb 2015 - 21:46

Und sein nichtsnutziger Köter ist später das einsame Kerlchen (und freu)

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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Umnichka am Mi 25 Feb 2015 - 15:23

Russischer Vize-Landwirtschaftsminister der Krim, legt erste Teil-Bilanz ein Jahr nach Krim-Referendum vor:
Produktion von Wein -20%, bei Weinbrand -37% und bei Wodka -55%!

Die Wirtschaft auf der Krim blüht, dank RoSSiya :daumen
Weitere Inhalte der Bilanz folgen!

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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Tischdienst am Mi 25 Feb 2015 - 17:20

In Sewastopol soll es zurzeit schlecht aussehen mit Krim-Wasser in der Verpackungsgröße 0,33l.  Der Grund dafür ist das Fehlen von  PET 0,33L Flaschen die in der UA hergestellt werden. Der UA-Hersteller liefert kein Leergut mehr an, da der Aufwand zu hoch und der Gewinn zu klein sei. (Wartezeit an der Grenze, Einfuhrzoll und gestiegene Preise für Kraftstoff)
Und noch ein paar Privatbilder vom 15.Feb.2015.




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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Jensinski am Mi 25 Feb 2015 - 17:33

Wirst sehen. Die werden noch modern und führen Pfand auf Plastikflaschen ein Wink

Aber Danke für die Bilder!

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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Umnichka am Mi 25 Feb 2015 - 18:44

Danke an den Tischdienst für Text und Fotos

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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Umnichka am Fr 27 Feb 2015 - 14:05

Memorandum der Gesellschaft für bedrohte Völker
Ein Jahr russische Annexion der Krim - Ein Jahr systematische Verfolgung der Krimtataren und anderer Minderheiten
Zusammenfassung:

Vor einem Jahr haben pro-russische Kräfte die Macht auf der Krim übernommen, dann wurde die Halbinsel von Russland annektiert. Seitdem ist die Bevölkerung der Krim weitgehend isoliert und wurde mit schwerwiegenden Problemen, die sich durch die Annexion und die de facto Herrschaft einer Russland-treuen Regierung ergeben, allein gelassen. In dieser Zeit wurden auf der Krim schwere Menschenrechtsverletzungen begangen. Menschen wurden ermordet, entführt, verschwanden, wurden verurteilt und willkürlich verhaftet. Russland ist direkt verantwortlich für diese Menschenrechtsverletzungen auf der Krim. Daher ist es wichtig, dass die Situation auf der Krim und besonders die Verfolgung und Unterdrückung der Krimtataren auf den Tagesordnungen der internationalen Politik und Medien bleibt.

https://www.gfbv.de/report.php?id=105

Leseempfehlung:
Sehr ausführlich und aufwendig gestaltetes Memorandum!
Ein Jahr russische Annexion der Krim - Ein Jahr
systematische Verfolgung der Krimtataren und anderer Minderheiten
https://www.gfbv.de/show_file.php?type=report&property=download&id=105

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Re: Berichte von der Krim(alt)

Beitrag  Umnichka am Mo 2 März 2015 - 18:14

Rossyia Hurra Very Happy
In einem Einkaufszentrum in Simferopol streiten sich Kunden um Bananen!


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Re: Berichte von der Krim(alt)

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