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Griechenland Krise!




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Re: Griechenland Krise!

Beitrag  Umnichka am Sa 25 Jul 2015 - 15:30

Griechen behaupten: In Wahrheit verhinderte Putins Poker den "Grexit"
Alexis Tsipras hat es nicht auf einen Grexit ankommen lassen. Doch glaubt man einigen griechischen Medien, wollte der Premier eigentlich etwas ganz anderes - und wurde letztlich vom russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Kompromiss in Brüssel gezwungen. Aus reinem Kalkül.

In der Heimat wird Tsipras von vielen gefeiert. Als derjenige, der Griechenland im Euro gehalten und den Grexit verhindert hat. Glaubt man jedoch einigen griechischen Medien, dann war das nichts Tsipras Werk, sondern der Verdienst eines ganz anderen: Russlands Präsident Wladimir Putin.
Die griechische Zeitung "To Vima" etwa berichtet, dass der Kreml-Chef Tsipras dazu gedrängt habe, dem Hilfspaket der Gläubiger zuzustimmen. Was steckt dahinter?
„To Vima” stellt das so dar: Auf dem Höhepunkt der Verhandlungen plante Tsipras offenbar den Bruch mit der Eurogruppe. Er wollte die Rückkehr zur Drachme.

Tsipras wollte Rubel-Reserven von Putin
Dafür brauchte er Unterstützung, einen finanzstarken Geldgeber: Einen wie Wladimir Putin.
Im griechischen Fernsehen, so berichtet der Blog „Greek Reporter”, soll Tsipras mehrfach gesagt haben: „Ein Land, das sein eigenes Geld drucken will, benötigt Reserven in einer starken Währung."
Offenbar hatte Tsipras dabei an Russland und den Rubel gedacht. Und an ihn: Wladimir Putin.

Tsipras wandte sich auch an China und den Iran
Zehn Milliarden Dollar, so berichten mehrere Medien, sollte Russland zur Absicherung der Drachme an Griechenland weiterleiten.
Das gleiche Gesuch stellte Tsipras neben Russland auch dem Iran und China. Er scheiterte bei allen drei möglichen Partnern.
Der russische Staatssender RT berichtet, Putin habe Tsipras erklärt, dass er eine Einführung der Drachme nicht unterstütze.

So scheiterte die Drachme-Wiedereinführung
Eine mögliche Erklärung für Putins Absage präsentierte jüngst der Diplomat Alexander Baunow. Er unterstellte, dass für Putin einfach nichts zu holen sei in Griechenland: Weder könnte das schwache Athen die EU bei den Sanktionen gegen Moskau umstimmen, noch biete das Land lukrative wirtschaftliche Chancen für Russland.
Dem griechischen Ministerpräsidenten fehlten für die Wiedereinführung der Drachme also die liquiden Mittel. Laut „To Vima” blieb Tsipras nichts anderes übrig, als sein Land im Euro-Raum zu halten und in das Hilfspaket der Gläubiger einzuwilligen.

http://www.focus.de/politik/videos/russland-als-strippenzieher-griechen-behaupten-putin-liess-tsipras-abblitzen-und-verhinderte-so-den-grexit_id_4838020.html

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Re: Griechenland Krise!

Beitrag  telzer am Mo 2 Nov 2015 - 13:53

Nein - wer hätte das gedacht,
die griechischen Banken brauchen wieder mal Geld
Schock

War ja lange genug "verdächtig" ruhig facepalm

Es geht schon wieder mal von vorn los - wann spricht man wieder mal vom Grexit - mann macht das endlich, damit das Geeiere aufhört

NZZ Peter A. Fischer schrieb:
Griechische Bankensanierung
Und wieder trifft es die Steuerzahler
Griechenlands Bankensystem soll bis Ende Jahr saniert werden. Doch was bisher geschah, zeigt die starke Politisierung und ist alles andere als ein Gesellenstück.



Es ist klar: Soll Griechenland aus seiner tiefen Wirtschaftskrise herausfinden, braucht das Land ein funktionierendes Bankensystem. Doch was bisher geschah, illustriert vor allem, wie dies nicht bewerkstelligt werden sollte. So hat die Politik der ersten Regierung von Ministerpräsident Tsipras dazu geführt, dass laut der EZB-Bankenaufsicht mittlerweile rund 40% aller Forderungen der grössten griechischen Banken nicht mehr ordentlich bedient werden. Fehlende gesetzliche Grundlagen hinderten die Finanzinstitute in der Vergangenheit zudem daran, ihre besicherten Forderungen verwerten zu können. Nun klafft erneut ein Milliardenloch. Wie die bei der EZB angesiedelte neue europäische Bankenaufsicht am Samstag besser spät als nie bekanntgegeben hat, müssen die vier grössten Banken 14,4 Mrd. € an zusätzlichem Kapital auftreiben, um einen allenfalls schlechten Wirtschaftsgang (das negative Szenario) überstehen zu können. Dazu kommt eine weitere Milliarde, die die direkt von der griechischen Zentralbank beaufsichtigte Attica Bank braucht.

Offenbar wollen die Banken den Kapitalbedarf nun durch die Herausgabe neuer Aktien und Pflichtwandelanleihen (Cocos) decken. Der mit europäischen Hilfskrediten alimentierte staatliche griechische Bankenrettungsfonds soll den Teil erwerben, den Dritte nicht zeichnen. Bei der andauernden Unsicherheit über den Reformwillen der Regierung Tsipras bleiben die Risiken für private Anleger sehr hoch. Echtes privates Engagement wird wohl bei den meisten Banken nicht genügen, um den für das negative Szenario notwendigen Kapitalbedarf zu decken. Im Endeffekt dürfte damit das griechische Bankensystem mit europäischen Hilfsgeldern weiter schleichend verstaatlicht werden. Bevor öffentliche Gelder eingesetzt werden, sollten eigentlich Aktionäre und Gläubiger ihren Tribut bezahlen müssen (bail in). Ob und wie dies geschehen wird, ist noch unklar; Griechenland möchte wohl das bail in möglichst gering halten. Auch das Zentralbankensystem soll keine Kredite abschreiben müssen. Geschont werden nicht zuletzt auch die Einleger.

All das mag damit begründbar sein, dass kaum noch «normale» Gläubiger übrig geblieben sind. Das monatelange Seilziehen zwischen den Euro-Ländern und der griechischen Regierung hat nämlich einigermassen versierten Anlegern mehr als genug Zeit verschafft, ihre Engagements zu reduzieren und Bankeinlagen abzuheben. Immer stärker mussten sich die griechischen Finanzinstitute über Kredite der EZB und Notkredite der griechischen Zentralbank finanzieren. Von einem umfassenden bail in wären nun in erster Linie die Konten kleiner und mittlerer Betriebe betroffen, was der griechischen Wirtschaft erst recht schaden würde.

Die Sanierung des griechischen Bankensystems illustriert, wie schnell eine verantwortungslose Wirtschafts- und Schuldenpolitik zur faktischen Verstaatlichung der Banken führen kann. In dem höchst politisierten Prozess haben dabei weder die griechische noch die europäische Politik noch die EZB und die von ihr verantwortete neue zentrale Bankenaufsicht gute Figur gemacht. Die offensichtlichen Interessenkonflikte zwischen dem Kreditgeber EZB, der Sorge um die Finanzstabilität in der Währungsunion und der Aufsicht über die Solvenz der einzelnen Institute führte dazu, das mit einem Eingreifen viel zu lange zugewartet wurde. Die Glaubwürdigkeit der neuen Aufsicht hat damit bereits in ihrem ersten Bewährungstest stark gelitten. Die Zeche zahlen nun die griechische Wirtschaft und – entgegen aller hehren Beteuerungen – erneut die griechischen und europäischen Steuerzahler.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/kommentare/und-wieder-trifft-es-die-steuerzahler-1.18638963

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Re: Griechenland Krise!

Beitrag  telzer am Mo 2 Nov 2015 - 20:01

J.R. schrieb:
Die Griechen halten uns Unmengen von Flüchtlingen vom Hals. Natürlich werden sie nun auch was wollen (und auch was kriegen). Wie auch die Türken und Jordanier)
dann hab ich mir wohl die Hunderttausend-e die Griechenland ohne Registrierung weiterschickt nur eingebildet. facepalm
Stichpunkt Balkanroute ( ach stimmt , geht ja über das ewige Eis nach Norwegen Smile )

Es geht um die Banken nicht um irgendwelche Organisationen die Flüchtlingen helfen,
bzw. der griechische Staat - und ich wiederhole mich - es geht um Banken und Banker -

( und ganz Allgemein, halte ich mich aus der Flüchtlingsdebatte raus, kostet zuviel Nerven und Freunde facepalm )

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