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Moskaus 5. Kolonne in Deutschland!




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Moskaus 5. Kolonne in Deutschland!

Beitrag  Festus am Do 4 Sep 2014 - 14:18

Unglaublich:

In unserer Gruppe können sie die letzten Nachrichten aus Noworossija erfahren. Wir sind eine gruppe von Deutschsprachigen Menschen, die sich gerade in Neurussland befindet.

Auf Freiwilliger Basis, haben wir uns entschieden der Jungen Republik zu helfen. Unsere Aufgabe ist es die Informationelle Blockade zu durchbrechen!

Zwar haben wir nicht die Technischen und Finanziellen Möglichkeiten der Ukrainischen Medien. Aber dafür die sind wir viel motivierter, weil wir die Wahrheit ans licht bringen möchten. Möge Gott uns dabei helfen!.

http://vk.com/neurusslandinfo

zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!zum kotzen!


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Re: Moskaus 5. Kolonne in Deutschland!

Beitrag  Umnichka am Do 4 Sep 2014 - 14:34

Ist ja ekelhaft zum kotzen!
Sollten wir dieses Pack , hier wirklich erwähnen?? hmm

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Re: Moskaus 5. Kolonne in Deutschland!

Beitrag  Thomas am Do 4 Sep 2014 - 14:49

So viele zum kotzen! kann man gar nicht schreiben. Das es passend wäre!
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Re: Moskaus 5. Kolonne in Deutschland!

Beitrag  Festus am Do 4 Sep 2014 - 16:05

Klar sollten wir das hier erwähnen!

Vllt. sollte man sogar mal die Staatsanwaltschaft darauf aufmerksam machen.
Wegen des Verdachtes auf Kriegsverbrechen!


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Re: Moskaus 5. Kolonne in Deutschland!

Beitrag  Umnichka am Do 4 Sep 2014 - 16:14

@Festus schrieb:

Vllt. sollte man sogar mal die Staatsanwaltschaft darauf aufmerksam machen.
Wegen des Verdachtes auf Kriegsverbrechen!
Keine Chance an die Uhrheber dieser Seite ranzukommen...
Der deutsche Staat und selbst die Medien haben ja sogar erfolgreich die "Deutschen" ignoriert ,die für die Terroristen kämpfen !!!

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Re: Moskaus 5. Kolonne in Deutschland!

Beitrag  Festus am So 7 Sep 2014 - 12:59

Deutsche Faschisten kämpfen gegen die Ukraine!
Schaut Euch die Videos an - furchtbar!

Ich hoffe sehr, die bekommen ihre gerechte STRAFE!
Am Besten noch vor Ort!!!

http://europeanfront.info/


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Re: Moskaus 5. Kolonne in Deutschland!

Beitrag  Umnichka am So 7 Sep 2014 - 13:08

@Festus schrieb:Deutsche Faschisten kämpfen gegen die Ukraine!
Schaut Euch die Videos an - furchtbar!

Ich hoffe sehr, die bekommen ihre gerechte STRAFE!
Am Besten noch vor Ort!!!

http://europeanfront.info/

Wurden heute auch diverse Videos bei Twitter gepostet:


Hört sich für mich nicht nach "deutsch"-Russen an! Das macht die Idiotie von denen noch erschreckender facepalm

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"...zurückkommen..."

Beitrag  agerharz am So 7 Sep 2014 - 14:46

Einer dieser Flachspaten erwähnt im Video eingangs, dass er hofft, dass sie alle "wieder... ...zurückzukommen" - ja, bitteschön, sollen sie, und zwar als "Fracht 200", am besten in ganz kleinen Einzelteilen! :mr green:

Man schämt sich, dass deutschsprachige Söldner-Heinis drot drüben ihr Unwesen treiben. Und wenn sich herausstellt, dass tatsächlich sogenannte Deutsch-Russen "mit ihm Boot" sind, sollte man sich Gedanken machen, wie man a) jetzt direkt und b) künftig mit solchen Menschen umgehen will, die sich unserer Gesellschaft anschließen wollen, weil sie ja ch so deutsche Wurzeln haben...

Unmöglich das, wie tief kann man denn noch sinken... facepalm

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Interessanter Artikel über die sogenannten Russland-"Deutschen"

Beitrag  Umnichka am So 1 März 2015 - 19:15

Interessanter Artikel über die sogenannten Russland-"Deutschen" :fluchen

EVANGELIKALE CHRISTEN
Kämpfer für Gott und gegen das schwule Europa
Der Krieg zwischen Separatisten und ukrainischem Militär hält an. In den putintreuen Bataillonen kämpfen auch evangelikale Christen – gegen den "schwulen Westen".
Hermann Hartfeld will den Namen des Mannes nicht sagen. Er war sein Student, als Hartfeld Anfang der Neunzigerjahre in Moskau am Seminar der Baptisten Theologie lehrte. Im Dezember traf Hartfeld, der russlanddeutsche Pastor, ihn im Donbass wieder, wo jetzt das Minsker Abkommen auf Messers Schneide steht. Da kämpfte sein früherer Student bei den prorussischen Separatisten. Eine Woche lang waren sie zusammen. Hartfelds Student sagte, dass er nicht bloß gegen die ukrainische Armee zu Felde zieht und für sein Vaterland, sondern für Gott und gegen das schwule, dekadente Europa. Er nannte es "Gayropa".

Im Januar erhielt Hermann Hartfeld dann die Nachricht, dass sein früherer Student tot ist. Gefallen. Im Morgengrauen geriet er mit seinem Spähtrupp unter Granatbeschuss. Eine Granate traf ihn. 20 Kilometer vor Mariupol am Asowschen Meer wurde verscharrt, was von ihm übrig war. Der Vater dreier Kinder wurde 32 Jahre alt. Gefallen im Kampf zwischen Ansprüchen auf Macht und auf Wahrheit, in einer religiös überhöhten Schlacht um das Gute und das Richtige und das eindeutige Wort Gottes. Der baptistische Kämpfer fiel an einer Front, die den Kontinent zu spalten beginnt – politisch, religiös und auch im Alltag. Eine Grenze, die Hass wachsen lässt zwischen Völkern, Kirchen und Christen.

Hermann Hartfeld ist 72. Ein rundes Gesicht mit einem freundlichen Ausdruck. Er ist Pastor im Ruhestand und hat viel gesehen. Geboren ist er im November 1942 in Omsk, als die deutsche Wehrmacht Stalingrad eingenommen hatte und die Rote Armee begann, die Deutschen einzukesseln. Hartfeld studierte Maschinenbau und wollte in Deutschland promovieren, der Heimat seiner Vorfahren. Und er wurde Christ und engagierte sich in einer baptistischen Gemeinde. Er organisierte Jugendtreffen in den Wäldern. Das brachte ihn nach dem Studium für sieben Jahre ins Straflager. Fünf Jahre davon arbeitete er im Uranbergbau. Er wurde bei der Herstellung von Plutonium und beim Bau von Atombomben eingesetzt. Dann konnte er ausreisen. Er studierte in Kalifornien Theologie, promovierte in der Schweiz und war dort und in Deutschland Pastor. Anfang der Neunzigerjahre half er beim Aufbau eines baptistischen Seminars in Moskau. Jetzt verbringt er seinen Ruhestand in Brühl bei Köln

Aber er ist noch viel unterwegs. Regelmäßig fährt er nach Köln in die Universitätsbibliothek und studiert weiter. Er wird um Rat gefragt, von Kirchen und von Politikern. Er hat Putin getroffen und hält ihn für hochgefährlich – und viele deutsche Politiker für naiv. "Sie unterschätzen die Verschlagenheit und die Brutalität von Russen." Im Auftrag von Bundestagsabgeordneten besuchte er im Dezember Glaubensbrüder in der Ukraine, auf beiden Seiten der Front. Die bibeltreuen russischen Baptisten haben sich von den ukrainischen distanziert, weil die eine Revolution angezettelt haben. Und im alttestamentlichen Buch der Sprüche steht: Lass dich nicht mit Aufrührern ein.

Russische Baptisten sind obrigkeitshörig. Hartfeld hat einen ihrer Pastoren sagen hören, er glaube Putin jedes Wort und vertraue ihm mehr als seiner Familie. "Wir nennen sie Zombies", sagt Hartfeld über die Leiter der 70.000 russischen Baptisten. Weil sie sich nicht bewegen. Ihr Präsident Alexej Smirnow weigert sich, westliche Christen zu treffen. Hartfeld kennt einen der Vizepräsidenten und sagt: "Der ist aufgeschlossener." Aber auch der Vize wehrt sich nicht gegen den Hass, der sich in russische Baptisten hineingefressen hat, gegen den Westen und auch gegen westliche Christen. Hartfeld hat den Vizepräsidenten gefragt, warum Baptisten, die den Wehrdienst früher ablehnten, sich rekrutieren lassen. "Wir haben einen gemeinsamen Feind", sagte der, "den schwulen Westen."

Der schwule Westen. Der Vizepräsident weiß, wovon er spricht. Seine Kinder leben in San Francisco, der Welthauptstadt der Homosexuellen. "Die Kinder können ganz gut damit umgehen, er nicht", sagt Hartfeld. Im Straflager lernte er homosexuelle Gefangene kennen und war angewidert davon, wie man mit ihnen umging. Er hat sich mit der Bewertung der Homosexualität in der Bibel befasst und versucht, unter Baptistengemeinden für eine theologisch begründete Haltung zur Homosexualität einzutreten, die nicht von Abscheu und Angst diktiert ist.

In der Sowjetunion stand Homosexualität unter Strafe. Immer noch ist sie ein gesellschaftliches Tabu. Inzwischen sind die Gesetze gelockert. In einigen Regionen steht "homosexuelle Propaganda" unter Strafe. In der Politik tobt darum ein Kampf. Dem russischen Parlament, der Duma, liegt ein Antrag vor, Eltern ihre Kinder zu entziehen, wenn sie in "nicht traditionellen Beziehungen" leben. Die orthodoxe Kirche wirft dem Westen vor, Russland dieses Thema aufzudrängen. Patriarch Kyrill rechnete Homosexualität vor zwei Jahren zu den Übeln, die Familien zerbrechen lassen, neben Alkohol, Drogen und Prostitution.

Dissidenten kämpfen für eine Liberalisierung. Der Staat soll nicht ins Privatleben hineinregieren. Gerade hat ein Foto den World Press Photo Award bekommen. Der dänische Fotograf Mads Nissen hat ein schwules russisches Paar aus Sankt Petersburg in einem intimen Moment abgelichtet. Das Foto gehört zu einem Projekt mit dem Titel "Homophobie in Russland". Im Kampf um Homosexualität prallen freiheitlich-westliche mit traditionell-östlichen Vorstellungen aufeinander. Auch deutsche Katholiken und ein paar Protestanten aus dem rechten konservativen Milieu lieben Putin dafür, dass er traditionelle Vorstellungen zu schützen scheint.

Die Radikalisierung greift nach Deutschland über
Hass auf den Westen eint die russische Politik, die orthodoxe Mehrheitskirche und die Baptisten, die vom Staat wie von der Orthodoxie fünf Generationen lang diskriminiert und verfolgt wurden. Sie haben ihre moralischen Überzeugungen von der orthodox geprägten Gesellschaft übernommen. "Russland bleibt für den Westen ein Mysterium", sagt Hartfeld. "Russen werden unterdrückt, aber trotzdem kämpfen und sterben sie für das Vaterland." Aber auch er, der seine frühen Jahre in Russland verbracht hat, sagt fassungslos: "So viel angestauter Hass."

Weiterlesen:
Die 200.000 Baptisten in der Ukraine sind aufgeschlossener. Näher beim Volk, sagt Hartfeld. Und weniger autoritär als die russischen. Im Dezember hat sich Hartfeld zum zweiten Mal auf den Weg gemacht, um seine Glaubensgeschwister zu besuchen, diesseits und jenseits der Front. Die Eltern seines früheren Studenten, die in Deutschland leben, hatten ihm Geld für ihren Sohn mitgegeben. Sie wussten, dass er in der Ukraine kämpft.

Hartfeld wollte sich von den ukrainischen Christen ein Auto samt Fahrer ausleihen. Aber alle, die er fragte, lehnten ab. "Die Terroristen", so nennen sie die Soldaten der Separatisten, würden es ja doch beschlagnahmen. Also suchte er auf der anderen Seite und wandte sich an einen Kommandeur der Separatisten. Er fragte nach seinem Studenten, und es stellte sich heraus, dass der als Fahrer des Kommandeurs arbeitete. Er durfte den Besucher aus dem Westen gegen Bezahlung chauffieren. Hartfeld gab ihm das Geld. 2.000 Euro. Er sollte nicht mehr kämpfen müssen, sondern zurückkehren zu seiner Familie. Der Kämpfer nahm das Geld an. Als Soldat verdient er im Monat 250.000 Rubel, das sind 3.500 Euro. Viel mehr, als er anders verdienen könnte.

Aber er wollte gar nicht zurückgehen. Er hatte sich aus Überzeugung gemeldet. "Wir lassen nicht zu, dass die Ukraine in die EU eintritt", sagte er Hartfeld. Eine Woche verbrachten sie zusammen, "ich wurde eine Art Vater für ihn". Aber am Schluss wurde der junge Mann, sein früherer Student, ihm unheimlich. Er warf Hartfeld vor, dass er auf dem Moskauer Seminar dafür eingetreten war, dass die Theologie wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und dass die Studenten lernen, wissenschaftlich zu arbeiten. "Wir kämpfen jetzt gegen euch", sagte er Hartfeld. "Wenn wir uns im Kampf begegnen, werde ich dich töten." Hartfeld fragte ihn, ob er mit diesem Hass vor seinen Schöpfer treten wolle. Sein Schüler antwortete: "Wenn ich vor Gott trete, dann sage ich ihm: Ich habe gegen Sodom und Gomorrha gekämpft." Er erzählte, dass er schon Häuser ukrainischer Christen abgefackelt habe. Hartfeld hat Soldaten sagen hören: Wir werden bis Odessa gehen.

Und er beobachtet, dass die Radikalisierung nach Deutschland übergreift. Russlanddeutsche Jugendliche lassen sich anstecken. Viele schotten sich ab. Das haben sie von ihren Eltern gelernt. Aber anders als die Eltern haben sie keine Unterdrückung in der Sowjetunion erlebt. Deshalb ist Putin für sie ein Held. Zu Hause sprechen sie Russisch, und sie wohnen in geschlossenen Siedlungen von Russlanddeutschen. In der Mehrheitsgesellschaft, für die sie sich nicht interessieren, kommen viele von ihnen nicht weit. Und sie können ihre Parallelwelt pflegen. Im Ruhrgebiet fallen Hermann Hartfeld auf Anhieb drei "Russendiskos" ein. So wie sie der Schriftsteller Wladimir Kaminer in seinen Kurzgeschichten beschrieb.

Da passiert auch, was man bisher nur von muslimischen Jugendlichen kennt: Sie radikalisieren sich. Und melden sich freiwillig zum Kampf gegen den Westen. Hermann Hartfeld kennt Leute, deren Söhne in den Krieg in der Ukraine zogen und wieder zurückkamen. Er sah Soldaten töten und Menschen sterben. Er fragt sich, wann der Hass auch in Deutschland ein Zuhause hat, die Schlacht um das Gute und Richtige, der der sibirische Baptist vor Mariupol zum Opfer gefallen ist.

http://www.zeit.de/gesellschaft/2015-02/ukraine-krise-evangelikale-christen

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Re: Moskaus 5. Kolonne in Deutschland!

Beitrag  Realist am Mo 2 März 2015 - 14:31

Dann wollen anscheinend abertausende russische Frauen einen schwulen Mann (aus dem Westen) über das Internet finden ,wie Partnerbörsen beweisen Very Happy augenroll
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Re: Moskaus 5. Kolonne in Deutschland!

Beitrag  Umnichka am Sa 21 März 2015 - 15:48

Würde auch in den Russenpropagandathread passen, aber ich poste es mal hier:

RUSSLANDS NATIONALE BEFREIUNGSBEWEGUNG
Heimat, Freiheit, Putin
Die Nationale Befreiungsbewegung NOD ist Teil der russischen Propaganda in Deutschland. Ihre Botschaften kommen auch in der akademischen Mittelschicht an.
Dimitri Metzler ist Spätaussiedler. Er lebt schon lange in Deutschland, macht aber keinen Hehl daraus, dass sein Herz für Russland schlägt. Von seiner Düsseldorfer Wohnung aus koordiniert er nach Feierabend Spendensammlungen von bundesweit über 100 Aktivisten der russischen NOD-Bewegung. Mit dem Geld unterstützt NOD die prorussischen Soldaten im Donbass.

Die Nationale Befreiungsbewegung, nach ihren russischen Anfangsbuchstaben abgekürzt NOD, hat in Russland 170.000 Mitglieder. In Deutschland sucht sie vor allem unter russischsprachigen Spätaussiedlern Mitstreiter. Metzler hilft dabei als Koordinator. Auf der offiziellen russischen NOD Webseite wird er als "Redakteur" für Deutschland genannt. Auf Anfrage erklärt er, weder er noch NOD bekämen Geld von der russischen Regierung für ihre Arbeit.

Fest steht allerdings, NOD hat eine enge ideologische Anbindung an den von Wladimir Putin bestimmten politischen Kurs Russlands. Ihr Slogan lautet "Heimat, Freiheit, Putin". Anführer ist der rechts-nationalistische Duma-Abgeordnete Ewgeni Fedorow.  

Die Bewegung zieht ihr Mobilisierungspotenzial daraus, dass die Menschen glauben, Russland sei bedroht, sagt der Soziologe Lew Gudkow vom Moskauer Lewada-Institut. Der Wissenschaftler vertritt die Auffassung, die Aktivitäten des NOD würden von der russischen Präsidialverwaltung geplant, organisiert und durch Polizei und den Inlandsgeheimdienst FSB koordiniert. "Da ist nichts spontan. Das ist eine gezielte, durchdachte Tätigkeit, die im Übrigen auch sehr viel Geld kostet", sagt Gudkow.

Hauptgegner von NOD sind Oppositionelle, die als fünfte Kolonne der USA angeblich eine "ausländische Intervention" in Russland vorbereiten. Immer wieder kommt es vor, dass NOD-Anhänger Demonstrationen von Organisationen wie Solidarnost oder Für die Rechte der Arbeiter angreifen, ihre Teilnehmer zusammenschlagen oder Putin-kritische Plakate herunter reißen. Kern der NOD-Ideologie ist die Annahme, dass Russland in den Wirren zum Ende der Sowjetunion seine Souveränität verloren habe.

In dieser Annahme liegt die ideologische Schnittmenge zwischen dem deutschen NOD Ableger und der rechtsradikalen Reichsbürger-Bewegung, die in Deutschland politisch und organisatorisch bei einzelnen Veranstaltungen zusammenarbeiten. Die Anhänger der Reichsbürger-Bewegung verhielten sich lange unauffällig. "Sie wurden als bloße Spinner verharmlost", erklärt Jan Rathje, der für die anti-rassistische Amadeu Antonio Stiftung eine Broschüre über das Thema geschrieben hat. Mit ihren Welterklärungsmodellen und den regelmäßigen Montagsdemonstrationen fänden sie allerdings ein immer größeres Publikum, das sich von der demokratischen Teilhabe ausgeschlossen fühle und seine Frustration auf andere Gruppen projiziere.

Dass diese Verschwörungsansätze der Reichsbürger durchaus Anhänger findet, zeigt das Beispiel des Sängers Xavier Naidoo. In der aktuellen Ausgabe des Stern verteidigt er seinen Auftritt bei den Reichsbürgern im vergangenen Herbst vor dem Berliner Reichstag, Motto: "Deutschland ist kein souveränes Land. Wir sind nicht frei". Der Sänger hatte an einer Anti-Maidan Kundgebung teilgenommen, die in Russland von NOD organisiert wurde und in mehr als 200 Städten Europas Tausende Anhänger für Putins Ukraine-Kurs mobilisierte. In Berlin hatten Reichsbürger und NOD zusammen zur Demonstration aufgerufen.

Teile der akademischen deutschen Mittelschicht sind empfänglich

Die deutschen Behörden scheinen auf die von Russland gesteuerte Propaganda-Offensive nicht vorbereitet zu sein. Das Bundesamt für Verfassungsschutz erklärt zwar auf Anfrage, "die NOD-Bewegung ist als Teil des wachsenden Feldes der pro-russischen Propaganda in Deutschland bekannt". Eine Verbindung zur Reichsbürger-Bewegung kann man aber nicht erkennen. "Das wundert mich allerdings", sagt Martina Steis. Die Berlinerin unterstützt mit Gleichgesinnten russische Oppositionsgruppen und beobachtet in diesem Zusammenhang auch die Aktivitäten von NOD in Deutschland. "Die öffentlich zugänglichen Hinweise für eine enge Zusammenarbeit von NOD und Reichsbürgern sind so zahlreich, dass man sie kaum übersehen kann", sagt sie.

Teil2 im Spoiler:
Nicht nur die Verfassungsschützer tun sich mit den neuen Propaganda-Instrumenten Putins schwer. Auch viele Politiker wirken überfordert. Zwar sprechen inzwischen manche, wie Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), offen über die Herausforderungen der "hybriden Kriegsführung" Russlands ("Informationskampagnen zur Desavouierung der bestehenden Ordnung, die Nutzung sozialer Medien zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung"), aber wie man darauf reagieren soll, ist nicht klar. Die politische Kultur ist in Europa geprägt von der Suche nach Konsens und Verständigung. Die andere Seite politisch mit Lügen und Halbwahrheiten zu überrumpeln und bewusst zu manipulieren, ist nicht vorgesehen.

"Wir haben es hier mit einer neuen Konfrontation zu tun, auf die wir mit unserem auf Ausgleich und Kommunikation bedachten System politisch nicht vorbereitet sind", sagt Wolfgang Eichwede, Gründungsdirektor der Forschungsstelle Osteuropa an der Uni Bremen. Hinzu komme, dass Russlands neue Machtpolitik in Teilen der deutschen Öffentlichkeit auf fruchtbaren Boden falle. "Das heutige Russland steht für eine rechts-nationalistische Politik, bedient aber geschickt linke Vorurteile gegen Amerika", sagt Eichwede. Mit NOD zeige Putin der deutschen Regierung, dass er die ganze Klaviatur der Macht beherrsche, "bis hin zur Subversion".

Die strategische Kommunikation der russischen Regierung zielt auf die mit dem "liberalen System" unzufriedenen Deutschen und preist Putins Eurasische Wirtschaftsunion als Gegenmodell zu einer aus russischer Sicht scheiternden Europäischen Union. Teile der akademischen Mittelschicht, nicht nur in der AfD, sind dafür ebenso empfänglich wie die anti-kapitalistische Linke. Die neue Querfront sorgt für eine neue Unübersichtlichkeit in der politischen Landschaft. Nicht von ungefähr riefen die Dresdner Pegida-Demonstranten mitunter "Putin hilf!".

Subversion erlange dann ihre größte Kraft, wenn sie langfristig das Vertrauen in die Institutionen einer Gesellschaft untergrabe. Dafür "reicht es, in der politischen Öffentlichkeit mit Halbwahrheiten Zweifel zu säen, um Verunsicherung zu erzeugen", sagt Hans-Georg Ehrhart vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg, IFSH.

Passend dazu kann man die Aussagen von Dimitri Metzler deuten. In einem Interview mit der prorussischen Website Newsfront sagte er vor einigen Tagen, Deutschland sei wie Russland noch immer kein souveränes Land. Es werde von den Alliierten kontrolliert und die Bevölkerung habe kein Mitspracherecht.

http://www.zeit.de/gesellschaft/2015-03/propaganda-russland-deutschland-subversion/seite-2

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Re: Moskaus 5. Kolonne in Deutschland!

Beitrag  Realist am Sa 21 März 2015 - 15:52

Ich befürchte ernsthaft bis die deutsche Politik darauf angemessen reagiert , wird es zu spät sein Ups!
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Re: Moskaus 5. Kolonne in Deutschland!

Beitrag  Hagal am Sa 21 März 2015 - 18:49

Die persönliche politische Einstellung, egal welcher Richtung, hat nichts mit der Wahl einer Seite zu tun :oberlehrer:

Ick bin, wie viele Freunde von mir pro Ukraine, ohne jede Diskussion von Anfang an. Was so weit geht, dass für den Fall das Putin dort weiter Randaliert, ick mich selber als Freiwilliger melden werde und einige andere auch.
Und das obwohl ich Deutscher bin und auch keine Ukrainische Frau habe! Es ist eine Frage von Recht und Unrecht.

Sich Oligarch und Diktator Putin anzuschließen ist nicht Politisch, sondern Geisteskrank.

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Re: Moskaus 5. Kolonne in Deutschland!

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